Dienstag, 20. Mai 2014

Einsicht ist der 1. Schritt zur Besserung

Hey Leute. Habe mir mal wieder all meine alten Posts durchgelesen..naja, ich muss sagen, dass die wirklich alle, oder größtenteils echt negativ sind. Das hat mich persönlich sehr geschockt. Ich meine, ja es ging mir sehr schlecht, das war schon alles wahr was da steht, aber was ich so schlimm finde ist, dass ich machmal nicht eine positive Sache erzählt habe. Und wenn dann mit so einer beschissenen Gleichgültigkeit. Ich will, dass sich daran etwas ändert. Ich meine, mir geht es immernoch oft ziemlich schlecht und ich bin halt oft traurig, deprimiert und so, aber es gibt trotzdem so viel schönes, was man im Leben sehen kann. Und dafür will ich nicht länger blind sein. Es ist ja nicht schlimm wenn man schlecht drauf ist, aber das soll einfach kein Dauerzustand mehr sein. Ich hab endlich gerafft, wem ich wirklich vertrauen kann und wie wundervoll diese Menschen sind, habe ein schönes neues Hobby, einen netten Typen der ab und an mal mit mir schreibt. Was will ich denn noch? Mein Vater wird sich nicht ändern und meine Mutter kommt nicht mehr zurück. Sachen, an denen ich nichts machen kann. Aber ich kann was an mir ändern. da gibt es Verhaltensweisen, an denen ich arbeiten kann. Anstatt zu schneiden, sag ich meinen Freunden Bescheid, die mich dann ablenken können. Anstatt mir alleine den Frust von der Seele zu saufen frage ich jemanden ob wir zusammen Spaß haben können oder schreibe mit Doc oder so. Sowas halt. Ihr wisst was ich meine. Es geht mir besser jetzt. Viel besser. Der einzige Nachteil ist momentan, dass ich kaum noch zu hause bin, was meinen Vater n bisschen anpisst, aber das ist es mir wert. Zum anderen leiden meine schulischen Leistungen deutlich darunter, dass ich mehr unterwegs bin und nachts nicht vor 2 Uhr schlafen gehe (aufgrund meiner Schlafstörungen brauche ich dann noch min. ne Stunde bis ich einschlafe). Was soll ich davon halten? Mal schauen wie die Arbeiten werden, danach kann ich in der 12 immernoch wieder neue Prioritäten setzen, oder? Ja, so mache ich das, denke ich. Achso, und für diejenigen, die sich jetzt frage, warum ich meine frühere beste Freundin nie angeschrieben habe oder so wenn es mir schlecht ging..das ist ganz einfach. Sie meinte immer dass ich ihr alles sagen kann und dass es nicht lächerlich ist wenn es mir wichtig ist, egal was. Aber dann musste ich erfahren, dass sie dann hinter meinem Rücken alles weiter erzählt und sich darüber lustig macht, wie dämlich und lächerlich das denn ist. Auf sowas kann ich verzichten. Das ist übrigens auch der Grund, warum auf meinem Blog in den letzten Monaten außer ein paar Bildern nicht so viel los war: Sie hat mir das Gefühl gegeben dass alles total übertrieben und lächerlich ist, also habe ich mir angewöhnt einfach alles runter zu schlucken und für mich zu behalten. Was dafür gesorgt hat, dass ich wieder mehr geschnitten habe. Aber mit dem schneiden ist jetzt schon einige Wochen wieder Schluss und ich will versuchen es dieses Mal wirklich zu schaffen. Meine Therapeutin sagt, dass es schonmal ein gutes Zeichen ist, dass ich aufgehört habe die Tage zu zählen. Und ich glaub e sie hat recht. Heute hatte ich zwar wieder das Bedürfnis zu schneiden, aber ich habe es geschafft dem zu widerstehen und da bin ich grade echt stolz drauf. Und es ist wirklich wundervoll wie ihr mich dabei unterstützt, ich liebe euch, auch wenn das nicht alle lesen, die hier mit eingeschlossen sind ♥

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen