Hallöchen zusammen. Oh Gott, ich habe mich schon wieder richtig lange nicht gemeldet. Dann tue ich das jetzt. Also am Freitag Abend kam mein Freund ja wieder zu mir, er war bekifft und ich besoffen. Herrlich. Am Samstag war ich den ganzen Tag bei Laura, sie hat Geburtstag gefeiert und es war wirklich schön. Mit Janina zusammen haben wir alles vorbereitet und dann abends wurde gegrillt und getrunken. Es war schön, dass mal wieder richtig viele Leute da waren, mit denen man nicht mehr so viel Kontakt hat. Nachts ist mein Freund dann auch wieder gekommen und wir haben auch den ganzen Sonntag zusammen verbracht. Am Montag ist er dann erstmal bei mir eingezogen. Weil sein Stiefvater jetzt endgültig den Verstand verloren hat. Mein Freund hat nämlich jetzt keine Zimmertüre mehr. Ich könnte diesen Typen so umbringen und das meine ich absolut ernst. Es macht mich fertig zu sehen, wie schlecht es meinem Freund momentan geht, wäre dieser Wichser nicht, wäre alles so viel besser. Wenn sich die Gelegenheit gibt, werde ich auch nicht davor zurückschrecken. Ich hasse keinen Menschen so sehr wie diesen Mann. Naja okay, jetzt wohnt mein Freund also erstmal bei mir. Ich dachte erst, mein Vater würde das nicht mitmachen, aber nachdem ich ihm die Situation bei meinem Freund zu hause geschildert hatte, war mein Vater einverstanden. Und ich finde es ganz schön, dass mein Freund bei mir ist. Erstmal weil ich dann wirklich rund um die Uhr für ihn da sein kann und außerdem fühle ich mich dann nachts etwas besser. Ich habe ja manchmal nachts so paranoide Anfälle und kann generell nicht schlafen. Ich kann zwar immer noch nicht schlafen, aber immerhin habe ich keine Angst mehr und denke nicht zu viel nach. Ich hab schon wieder Angst davor, wenn er nachts nicht mehr da ist :D Nein quatsch, ich bins ja gewöhnt, aber ich muss schon sagen dass es mir ganz gut tut wenn er nachts da ist.
Joa, da mein Freund jetzt also da ist, hatte ich irgendwie keine Zeit zu bloggen. Ich wusste auch nicht worüber, wir haben halt nicht so viel gemacht.
Das einzige, was ich noch erzählen kann ist, dass gestern so ein richtig beschissener Tag war. Erstmal war ich generell total mies drauf, keine Ahnung, wie das halt manchmal so ist. Dann keine Ahnung, ging es meinem Freund auch nicht so gut, das hat mich auch nochmal traurig gemacht, später bin ich dann ein bisschen aggressiv Auto gefahren und wurde dann in ner 30er Zone mit 50-60 kmh geblitzt. Ich hatte total Hass auf mich selbst. Außerdem hatte ich meinen Freund zuvor in der Schule noch voll angezickt, eigentlich nur, weil er nicht das gemacht hat, was ich gesagt hatte. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und die Stimmen in meinem Kopf haben Dinge geschrien wie "warum hast du damals nicht einfach durchgezogen?" oder "Geh! Du machst alles nur schlimmer". Also das sind nicht wirklich Stimmen in meinem Kopf, nur halt meine Gedanken. Wenn ich ehrlich bin, war der Tag gestern schlimmer als der Tag an dem ich versucht habe, mir das Leben zu nehmen. Ich habe mir gestern so sehr gewünscht, ich hätte es damals geschafft. Oder hätte es am liebsten nochmal versucht. Ich meine, klar wird es wieder besser, es geht mir auch heute viel viel besser, aber gestern ging es mir einfach so beschissen, dass ich es kaum ausgehalten habe. aber naja, das ist jetzt vorbei. So, jetzt weiß ních nicht mehr, was ich noch schreiben soll. Also verabschiede ich mich mal und wünsche euch noch einen schönen Abend. Bis dann ihr Süßen!
Donnerstag, 25. Juni 2015
Freitag, 19. Juni 2015
Hallo zusammen. Es ist Freitag Abend und wer sitzt alleine zurhause und trinkt? ...hmm, ich vielleicht? Ich hätte genung Möglichkeiten gehabt, was zu unternehmen, aber ich wollte lieber mal wieder einen Abend für mich. Und verfalle sofort wieder in alte Verhaltensmuster. Erstmal 1,5 Liter Wodka-O angemischt, davon auch schon die Hälfte weggehauen. In ein paar Stunden kommt mein Freund wieder. Da wäre ich auch gleich schon bei dem Thema, über das ich heute bloggen will.
Also, heute haben wir wieder versucht, miteinander zu schlafen. Und es hat geklappt. Also für ihn. Am Anfang tat es sehr weh und ich hatte wieder alles vor Augen, was ich so gerne verdränge. Aber dann ging es und wir haben weiter gemacht, bis er gekommen ist. Klar, dass ich nicht gekommen bin, es war doch sehr unangenehm, abe rzum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass wir das wirklich hinbekommen können. Wenn ich auf die letzten 4 Monate zurückblicke, ist da schon eine Menge Erfolg. Küssen war von Anfang an kein Problem. Dann gab es aber das Anfassen zu bewältigem. Dann das Ausziehen. Das erste Mal, als er mein Oberteil ausgezogen hat, saß ich den Rest des Abends zitternd da und war total am Ende. Jetzt können wir ohne Kleidung zusammenliegen, er kann mich meistens relativ problemlos anfassen (bis auf ein paar Ausnahmen), ich kann ihn schonmal beglücken und bald können wir vielleicht sogar Sex haben, ohne dass ich mich schlecht fühle. Ich hätte nie gedacht, dass das geht. Aber mein Freund ist wirklich wundervoll. Nachdem ich ihm von dem Missbrauch erzählt habe (eigentlich auch schon davor), war er taotal verständnisvoll und richtig vorsichtig. Er hat mir gesagt, ich könne mir so viel Zeit lassen, wie ich brauche und nachdem ich meiner Therapeutin davon erzählt habe, meinte sie, ich hätte den Richtigen gefunden. Das glaube ich auch! Er ist der erste, dem es nicht in erster Linie darum geht, eigene Befriedigung zu erlangen, sondern ist darum bemüht, dass ich mich dabei auch wohl fühle. Doc hat damals seinen Penis einfach so heftig und oft in mich rein gehauen, bis er seinen Spaß hatte. Mein Freund hingegen hat mich immer wieder gefragt, ob es wirklich geht und mich danach erstmal in den Arm genommen und ist sicher gegangen, dass es mir nicht zu schlecht ging. Ich könnte keinen besseren Freund haben! Trotzdem lese ich viele Bücher von Betroffenen von sexuellem Missbrauch, um ein paar Antworten zu finden. In erster Linie wollte ich wissen, wie wir das mit dem Geschlechtsverkehr hinbekommen sollten. Jetzt habe ich gelesen, dass ich möglichst viel und detailiert davon erzählen soll, dabei zulassse, dass ich weine/schreie oder sonstwas tue. Ich soll Sport machen, schreiben, musizieren, irgendwas tun, wobei ich Wut rauslassen und Gefühle verarbeiten kann tun. Dann muss ich lernen, zu vergeben, was wohl den schwersten Schritt darstellt. Auf keinen Fall weiter verdrängen. Außerdem sollen Leute, die sich mit mir zusammen damit auseinandersetzen mich zu nichts drängen, aber trotzdem immer wieder nachfragen und versuchen zu versteg´hen, wenn ich nicht reden will oder sowas. Okay, genug darüber, ich muss mal kurz nachkippen, bis gleich.
So, ich haben fertig. Was will ich noch so schreiben? Keine Ahnung, eben ist mir so viel eingefallen, über das ich schreiben will, aber jetzt ist alles weg. Naja. Ich bin betrunken, höre Musik und keine Ahnung. Achja, gestern war ich auch wieder beim Böutspenden. Ich duffte natürlich wieder nicht, weil die Ärzti mich wiedererkannt hat. Mein Freund durfte nicht mit rein, sie hatte schiss vor oihm, das hat man voll gemerkt. Naja ich habe ein bisschen mit ihr gezofft, sie wollte mich wieder zum weinen bringen, aber ich habe ihr einfach nur emotionslos in die Augen gesehen, das mochte sie gar nicht, aber das war auch Sinn der Sache. Anschließend sind wir in ein Krankenhaus gefahren, aber da konnte ich auch nicht spenden, weil die das da nicht mehr machen. Auf dem Weg dahin hätte ich fast einen Unfall gebaut, weil ich so aggressiv war. Bin im Kreisverkehr fast in ein anderes Auto gefahren. Nur weil mein Freund geschrien hat, habe ich noch gebremst, hab das andere Auto in meiner Wut echt nicht gesehen. Gott sei Dank ist nichts passiert ! Das hätte ich mir nie verziehen...
So, jetzt weiß ich aber wirklich nicht mehr, was ich noch schreiben soll. Gleich werde ich noch was trinken, dann wird es vermutlich darauf hinauslaufen, dass ich Gesellschaft von meiner klinge bekomme und joa. Mein Blut will man ja eh nicht, dann kann ich es auch einfach laufen lassen. Scheiß drauf, das brauche ich jetzt. Wird tief werden, da ich schon angetrunken bin und schneide, bis ich was fühle. Da es mir nicht so toll geht, muss ich eh tiefer schneiden, bis ich was merke.
Letztens habe ich meinem Freund ein paar Geschichten über meine narben erzählt. da ist eine an meinem Arm, die ist so kreuz und quer geschnitten. nachdem mein ex mir gesagt ht, dass er was mit seinen es hatte, als wir noch zusammen warebn. ich habe dyvon nichts gemerkt. sie ist tief und groß. ich habe es nicht gespürt. eine große, rote, tiefe auf meinem arm. besoffen bei meinem freund auf dem klo, ich habe nichts gespürt. die narbe auf der pulsader. ich habe nichts gespürt. wenn ich nichts spüre, geht es mir wirklich so beschissen, dass der seelische schmerz alles übertönt. außerdem musste ich feststellen, dass ich fast im ganzen linken oberarm kein gefühl mehr habe. allees ist taub. ähnlich an gehäufen stellen an den oberschenkeln. schon ein bisschen schockierend. aber es wird auch noch ein bisschen so weitergehen. sorry. ich weiß, ich bin schwach und scheiße und auch noch alles andere negative. aber scheiß draf. ich trink mir jezt noch einen und euch schonmal gute nachjt und schönes wochenende. bis dann.
Also, heute haben wir wieder versucht, miteinander zu schlafen. Und es hat geklappt. Also für ihn. Am Anfang tat es sehr weh und ich hatte wieder alles vor Augen, was ich so gerne verdränge. Aber dann ging es und wir haben weiter gemacht, bis er gekommen ist. Klar, dass ich nicht gekommen bin, es war doch sehr unangenehm, abe rzum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass wir das wirklich hinbekommen können. Wenn ich auf die letzten 4 Monate zurückblicke, ist da schon eine Menge Erfolg. Küssen war von Anfang an kein Problem. Dann gab es aber das Anfassen zu bewältigem. Dann das Ausziehen. Das erste Mal, als er mein Oberteil ausgezogen hat, saß ich den Rest des Abends zitternd da und war total am Ende. Jetzt können wir ohne Kleidung zusammenliegen, er kann mich meistens relativ problemlos anfassen (bis auf ein paar Ausnahmen), ich kann ihn schonmal beglücken und bald können wir vielleicht sogar Sex haben, ohne dass ich mich schlecht fühle. Ich hätte nie gedacht, dass das geht. Aber mein Freund ist wirklich wundervoll. Nachdem ich ihm von dem Missbrauch erzählt habe (eigentlich auch schon davor), war er taotal verständnisvoll und richtig vorsichtig. Er hat mir gesagt, ich könne mir so viel Zeit lassen, wie ich brauche und nachdem ich meiner Therapeutin davon erzählt habe, meinte sie, ich hätte den Richtigen gefunden. Das glaube ich auch! Er ist der erste, dem es nicht in erster Linie darum geht, eigene Befriedigung zu erlangen, sondern ist darum bemüht, dass ich mich dabei auch wohl fühle. Doc hat damals seinen Penis einfach so heftig und oft in mich rein gehauen, bis er seinen Spaß hatte. Mein Freund hingegen hat mich immer wieder gefragt, ob es wirklich geht und mich danach erstmal in den Arm genommen und ist sicher gegangen, dass es mir nicht zu schlecht ging. Ich könnte keinen besseren Freund haben! Trotzdem lese ich viele Bücher von Betroffenen von sexuellem Missbrauch, um ein paar Antworten zu finden. In erster Linie wollte ich wissen, wie wir das mit dem Geschlechtsverkehr hinbekommen sollten. Jetzt habe ich gelesen, dass ich möglichst viel und detailiert davon erzählen soll, dabei zulassse, dass ich weine/schreie oder sonstwas tue. Ich soll Sport machen, schreiben, musizieren, irgendwas tun, wobei ich Wut rauslassen und Gefühle verarbeiten kann tun. Dann muss ich lernen, zu vergeben, was wohl den schwersten Schritt darstellt. Auf keinen Fall weiter verdrängen. Außerdem sollen Leute, die sich mit mir zusammen damit auseinandersetzen mich zu nichts drängen, aber trotzdem immer wieder nachfragen und versuchen zu versteg´hen, wenn ich nicht reden will oder sowas. Okay, genug darüber, ich muss mal kurz nachkippen, bis gleich.
So, ich haben fertig. Was will ich noch so schreiben? Keine Ahnung, eben ist mir so viel eingefallen, über das ich schreiben will, aber jetzt ist alles weg. Naja. Ich bin betrunken, höre Musik und keine Ahnung. Achja, gestern war ich auch wieder beim Böutspenden. Ich duffte natürlich wieder nicht, weil die Ärzti mich wiedererkannt hat. Mein Freund durfte nicht mit rein, sie hatte schiss vor oihm, das hat man voll gemerkt. Naja ich habe ein bisschen mit ihr gezofft, sie wollte mich wieder zum weinen bringen, aber ich habe ihr einfach nur emotionslos in die Augen gesehen, das mochte sie gar nicht, aber das war auch Sinn der Sache. Anschließend sind wir in ein Krankenhaus gefahren, aber da konnte ich auch nicht spenden, weil die das da nicht mehr machen. Auf dem Weg dahin hätte ich fast einen Unfall gebaut, weil ich so aggressiv war. Bin im Kreisverkehr fast in ein anderes Auto gefahren. Nur weil mein Freund geschrien hat, habe ich noch gebremst, hab das andere Auto in meiner Wut echt nicht gesehen. Gott sei Dank ist nichts passiert ! Das hätte ich mir nie verziehen...
So, jetzt weiß ich aber wirklich nicht mehr, was ich noch schreiben soll. Gleich werde ich noch was trinken, dann wird es vermutlich darauf hinauslaufen, dass ich Gesellschaft von meiner klinge bekomme und joa. Mein Blut will man ja eh nicht, dann kann ich es auch einfach laufen lassen. Scheiß drauf, das brauche ich jetzt. Wird tief werden, da ich schon angetrunken bin und schneide, bis ich was fühle. Da es mir nicht so toll geht, muss ich eh tiefer schneiden, bis ich was merke.
Letztens habe ich meinem Freund ein paar Geschichten über meine narben erzählt. da ist eine an meinem Arm, die ist so kreuz und quer geschnitten. nachdem mein ex mir gesagt ht, dass er was mit seinen es hatte, als wir noch zusammen warebn. ich habe dyvon nichts gemerkt. sie ist tief und groß. ich habe es nicht gespürt. eine große, rote, tiefe auf meinem arm. besoffen bei meinem freund auf dem klo, ich habe nichts gespürt. die narbe auf der pulsader. ich habe nichts gespürt. wenn ich nichts spüre, geht es mir wirklich so beschissen, dass der seelische schmerz alles übertönt. außerdem musste ich feststellen, dass ich fast im ganzen linken oberarm kein gefühl mehr habe. allees ist taub. ähnlich an gehäufen stellen an den oberschenkeln. schon ein bisschen schockierend. aber es wird auch noch ein bisschen so weitergehen. sorry. ich weiß, ich bin schwach und scheiße und auch noch alles andere negative. aber scheiß draf. ich trink mir jezt noch einen und euch schonmal gute nachjt und schönes wochenende. bis dann.
Mittwoch, 17. Juni 2015
Guten Abend meine Lieben. Ich melde mich mal wieder. Vorsicht, das wird mal wieder kein besonders positiver Post, nur mal als Warnung, für de, die keine Lust auf negativen Shit haben. Also, gehen wir zunächst chronologisch durch, was ich so gemacht habe. Von Freitag bis Sonntag war mein Freund quasi dauer bei mir, da bei ihm zu hause gerade mega Stress ist und ich ihn so oft wie möglich von dort wegholen möchte. Am Sonntag habe ich mich mit Janina und Charis um Lauras Geburtstagsgeschenk gekümmert, diese ist nämlich am Montag auch 18 geworden. Wo wir dann auch schon bei Montag sind. Nach der Schule sind wir vier Mädels erstmal zum Piercer gefahren, da Laura ein Bauchnabelpiercing bekommen hat. Wir hatten um halb 6 einen Termin, dran waren wir dann eine Stunde später, was uns alle schon ziemlich aufgeregt hat. Als Laura dann aber ihr Piercing hatte, waren alle super glücklich und es konnte direkt weiter zum Grillen bei Laura gehen. Dort haben wir den Abend dann noch verbracht und es war ganz schön, vor allem in dieser Mädelskonstelation, wir haben immer super viel Spaß! Außerdem ist dann am Samstag Lauras richtige Party und ich freue mich super darauf :)
So dann weiter, heute, bzw gestern, da es schon nach Mitternacht ist, hatte ich nur 4 Stunden Schule. Danach habe ich wieder was mit meinem Freund gemacht. Er hat mir meinen Ansatz blondiert und ich habe anschließend mit blau nachgefärbt. Gitarrenunterricht war auch ganz schön eigentlich, wir haben gute Lieder gespielt und hatten Spaß.
So, bis hier hin klingt das ja auch ganz positiv und ja, es hat den Anschein, als müsste es mir super gehen, mein Leben ist doch richtig geil. Leider fühle ich mich nicht so. Ganz und gar nicht. Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich versuche erst gar nicht mehr groß zu schlafen, weil es eh nicht klappt. Dann kann ich mich morgens trotzdem kaum überwinden aus dem Bett zu kommen. In der Schule schalte ich einfach auf Durchzug, sollen die mal labern. Das Einzige, was mir noch Freude bereitet, sind Momente wie gestern, wenn ich Spaß mit meinen Freunden haben kann oder mein Freund da ist. Die Tage sind anstrengend aber die Nächte sind das schlimmste. Ich sitze jetzt auch schon wieder hier. Denke viel an meine Mutter. Ich finde es sehr traurig, dass sie alleine in den Jahren bis jetzt schon so viel nicht mehr erleben konnte. Meine Konfirmation, mein 18. Geburtstag, die erste vernünftige Beziehung, dann in einem Jahr mein Abi, den 10er Abschluss hat sie auch nicht mehr erlebt. Und dann eben alles, was jetzt folgen wird. Manchmal komme ich nach der Schule immer noch nach hause, mit Dingen im Kopf, die ich zu hause meiner Mutter erzählen will, keine Ahnung, eine gute Note, ein dummer Lehrer, Streit mit Freunden, irgendwas halt, und dann komme ich nach hause und keiner ist dort. Das ist mit das Schlimmste.Etwas anderes, was auch gerade wieder relativ schlimm ist, ist die Erinnerung an früher, mein Vater. Mein Freund und ich hatten heute nochmal versucht, miteinander zu schlafen. Das es nur ein Versuch war, war uns von Anfang an klar und bis ich das auf die Reihe kriege wird auch noch einiges an Zeit vergehen. Naja, jedenfalls tat es mir halt wieder ziemlich weh und das hat mich sofort an das Gefühl erinnert, welches ich hatte, wenn mein Vater in mich eingedrungen ist. Genau dieser Schmerz, nur dass es früher noch schlimmer war, weil ich ja noch kleiner war. Als ich den Abend dann so drüber nachgedacht habe, ist mir plötzlich alles klar geworden. Als ich damals mit Doc geschlafen habe (er war ziemlich gewaltsam dabei, was die Sache nochmal verschlimmert hat), hatte ich diese Schmerzen ja auch, wieder dieses Gefühl, das ich durch meinen Vater kannte. Und dadurch, dass ich diesen Schmerz halt wieder erlebt habe, den ich seither nicht mehr kannte, kamen bestimmt auch die restlichen Erinnerungen nach und nach zurück. Ist nur eine Theorie, aber ich glaube, das könnte gut sein. Naja, wie auch immer. Ich höre jetzt mal auf euch schon wieder zu nerven. Ich gehe ja momentan sowieso schon wieder jedem auf den Sack, der mit mir zu tun hat. Also in dem Sinne, bis dann.
So dann weiter, heute, bzw gestern, da es schon nach Mitternacht ist, hatte ich nur 4 Stunden Schule. Danach habe ich wieder was mit meinem Freund gemacht. Er hat mir meinen Ansatz blondiert und ich habe anschließend mit blau nachgefärbt. Gitarrenunterricht war auch ganz schön eigentlich, wir haben gute Lieder gespielt und hatten Spaß.
So, bis hier hin klingt das ja auch ganz positiv und ja, es hat den Anschein, als müsste es mir super gehen, mein Leben ist doch richtig geil. Leider fühle ich mich nicht so. Ganz und gar nicht. Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich versuche erst gar nicht mehr groß zu schlafen, weil es eh nicht klappt. Dann kann ich mich morgens trotzdem kaum überwinden aus dem Bett zu kommen. In der Schule schalte ich einfach auf Durchzug, sollen die mal labern. Das Einzige, was mir noch Freude bereitet, sind Momente wie gestern, wenn ich Spaß mit meinen Freunden haben kann oder mein Freund da ist. Die Tage sind anstrengend aber die Nächte sind das schlimmste. Ich sitze jetzt auch schon wieder hier. Denke viel an meine Mutter. Ich finde es sehr traurig, dass sie alleine in den Jahren bis jetzt schon so viel nicht mehr erleben konnte. Meine Konfirmation, mein 18. Geburtstag, die erste vernünftige Beziehung, dann in einem Jahr mein Abi, den 10er Abschluss hat sie auch nicht mehr erlebt. Und dann eben alles, was jetzt folgen wird. Manchmal komme ich nach der Schule immer noch nach hause, mit Dingen im Kopf, die ich zu hause meiner Mutter erzählen will, keine Ahnung, eine gute Note, ein dummer Lehrer, Streit mit Freunden, irgendwas halt, und dann komme ich nach hause und keiner ist dort. Das ist mit das Schlimmste.Etwas anderes, was auch gerade wieder relativ schlimm ist, ist die Erinnerung an früher, mein Vater. Mein Freund und ich hatten heute nochmal versucht, miteinander zu schlafen. Das es nur ein Versuch war, war uns von Anfang an klar und bis ich das auf die Reihe kriege wird auch noch einiges an Zeit vergehen. Naja, jedenfalls tat es mir halt wieder ziemlich weh und das hat mich sofort an das Gefühl erinnert, welches ich hatte, wenn mein Vater in mich eingedrungen ist. Genau dieser Schmerz, nur dass es früher noch schlimmer war, weil ich ja noch kleiner war. Als ich den Abend dann so drüber nachgedacht habe, ist mir plötzlich alles klar geworden. Als ich damals mit Doc geschlafen habe (er war ziemlich gewaltsam dabei, was die Sache nochmal verschlimmert hat), hatte ich diese Schmerzen ja auch, wieder dieses Gefühl, das ich durch meinen Vater kannte. Und dadurch, dass ich diesen Schmerz halt wieder erlebt habe, den ich seither nicht mehr kannte, kamen bestimmt auch die restlichen Erinnerungen nach und nach zurück. Ist nur eine Theorie, aber ich glaube, das könnte gut sein. Naja, wie auch immer. Ich höre jetzt mal auf euch schon wieder zu nerven. Ich gehe ja momentan sowieso schon wieder jedem auf den Sack, der mit mir zu tun hat. Also in dem Sinne, bis dann.
Freitag, 12. Juni 2015
Hallo zusammen. Ich kann noch nicht schlafen, da dachte ich, ich erzähle mal noch was von meinem Tag. Also ich bin heute noch zu hause geblieben, weil es mir noch nicht viel besser ging. Laura kam zwischendurch mal vorbei und wir haben ein bisschen gequatscht, was ich sehr schön fand und ich habe mich auch sehr darüber gefreut, dass sie da war. :) dann war später mein Freund noch da, der heute auch noch krank war und wir haben den Tag zusammen verbracht. Letzte Nacht haben wir noch bis 3 Uhr ttelefoniert, weil ich echt am Ende war, aber danach ging es mir ein wenig besser und ich habe was geschlafen. Jetzt geht es mir auch ganz okay. Körperlich bin ich immernoch nicht auf der Höhe, aber das juckt mich so gar nicht. Und psychisch habe ich absolutes Verlangen nach meiner Rasierklinge, aber das muss langsam mal wieder aufhören. Oder zumindest weniger werden. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, spätestens wenn die Sommerferien beginnen es erstmal komplett zu lassen oder wenn dann an ganz unauffälligen Stellen zu machen, da ich ja noch mit meinem Vater in den Urlaub Fähren muss. Diese 2 Wochen werden die Hölle. Wenn ich die ganze Zeit mit ihm verbringen muss und mich möchte mal schneiden darf... Ich will gar nicht wissen wie das endet. Naja, das ist noch eine Zeit hin. Erstmal ums jetzt kümmern. Ich fühle mich irgendwie komisch. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Ich fühle mich am laufenden Band nur noch scheiße und weiß nicht, wann und wie sich das mal ändern soll. Ich weiß selbst, dass es nicht so weitergehen kann. Aber ich habe nicht die Kraft etwas dagegen zu tun und das ist wohl der Teufelskreis. Naja. Ich sollte mal versuchen etwas zu schlafen, denn morgen muss ich wieder zurück Schule. Bis dann.
Mittwoch, 10. Juni 2015
Nochmal hallo an euch. Ich habe grade nichts zu tun, also schreibe ich noch was. Nachdem ich heute 2 Stunden erstmal zu hause im Bett lag, habe ich mich entschlossen zu meinem Freund zu fahren und wir lagen zusammen rum. Abends haben wir uns aufgerafft und sind Sachen zum kochen kaufen gefahren, da wir ja trotzdem irgendwas essen mussten. Wir haben uns einfach für Nudeln entschieden. Weil ihm total schwindelig war habe ich nach einiger Zeit das kochen übernommen und bin wohl immer ziemlich böse geworden, wenn er aufgestanden ist, weil ich ja wollte, dass es ihm besser geht. Er meinte, ich hätte ihm den Todesblick geschenkt, als er einmal aufgestanden ist. Ich meine, mir ging es auch nicht gut, mir war schlecht und die Küche hat sich gedreht, aber tja, mir liegt das Wohlergehen von anderen Menschen mehr am Herzen als mein eigenes, außerdem ist mir fast jeden zweiten Tag einfach aus psychsomatischen Gründen schwindelig, irgendwann gewöhnt man sich daran, damit seinen Alltag zu schaffen. Naja. Nach dem Essen ist mir noch schlechter geworden, aber egal, wir haben uns danach eh wieder ins Bett gelegt und ich habe mich einfach an meinen Freund gekuschelt und die Augen zu gemacht, in der Hoffnung, dass es besser wird. Ist es dann langsam auch wieder zum Glück. Irgendwann wollten seine Eltern dann, dass ich gehe, also liege ich jetzt bei mir zu hause auf dem Sofa und blogge und lese noch etwas. Ich glaube nicht, dass ich grade schlafen kann. Bin psychisch auch mal wieder am Arsch. Keine Ahnung, was genau ist. Erst war ich nur ein bisschen traurig, weil es meinem Freund so schlecht ging, dann gab es bei seiner Familie schon wieder Stress, er war auf 180 und ich ziemlich mitgenommen, weil ich Familienstress wirklich überhaupt nicht vertragen kann. Um das ein bisschen zu verbergen bin ich dann ein bisschen zickig geworden, weshalb ich mich dann später auch irgendwie schlecht gefühlt habe und keine Ahnung, war halt einfach nicht so auf der Höhe. Was heißt nicht auf der Höhe? Als ich eben nach hause gefahren bin, bin ich extra den Umweg über die Bundesstraße gefahren, um nochmal richtig Gas geben zu können, weil mich das irgendwie entspannt. Ich habe auf 160 km/h beschleunigt und hatte vorher schon an die ganzen Bäume gedacht, die dort standen. Dann kam mir ein fetter LKW entgegen und ich musste meine vollste Selbstbeherrschung aufbringen, um das Lenkrad nicht rumzureißen und mit meinen 160 Sachen in ihn rein zu knallen. Aber da ich ja jetzt noch blogge ist wohl klar, dass dieser Selbstbeherrschungsversuch funktioniert hat. Als ich dann an der Ampel war, ist mein Blick auf mein Handgelenk und damit auf die Narbe dort gefallen und in meinen Gedanken hat es geschrien "Brings zu Ende" und ich war wirklich entzückt von dem Gedanken, ich will echt nicht mehr, ich bin mir auch nicht sicher, wie lange ich das noch durchhalten kann. Keine Sorge, ich mache schon nichts schlimmeres, zumindest für diesen Abend. Ich kann halt nur nicht versprechen, wie lange ich das noch so hinkriege.
SO, dann zum Schluss nochmal kurz Themenwechsel, damit das nicht so negativ endet. Gleich werde ich noch was lesen, ich lese gerade "Ich will nicht, dass ihr weint", das ist ein Krebstagebuch eines verstorbenen 16-jährigen Mädchens. Ist ganz interessant und auch mitreißend, ich bin mir sicher, am Ende werde ich wieder heulen, aber das verlange ich auch von einem guten Buch! Dann habe ich beschlossen, morgen noch zu hause zu bleiben, da wir eh keinen wichtigen Unterricht haben und ich mich auch eigentlich rein körperlich noch ehrlich gesagt ziemlich scheiße fühle, abgesehen vom psychischen. Wobei ich ja auch meine, dass man ruhig auch zu hause bleiben kann, wenn man sich psychisch nicht gut fühlt. Man sollte keinen Unterschied zwischen psychisch und physisch machen, finde ich. Naja, ich beende den Post hier mal, euch noch einen schönen Abend und bis dann
SO, dann zum Schluss nochmal kurz Themenwechsel, damit das nicht so negativ endet. Gleich werde ich noch was lesen, ich lese gerade "Ich will nicht, dass ihr weint", das ist ein Krebstagebuch eines verstorbenen 16-jährigen Mädchens. Ist ganz interessant und auch mitreißend, ich bin mir sicher, am Ende werde ich wieder heulen, aber das verlange ich auch von einem guten Buch! Dann habe ich beschlossen, morgen noch zu hause zu bleiben, da wir eh keinen wichtigen Unterricht haben und ich mich auch eigentlich rein körperlich noch ehrlich gesagt ziemlich scheiße fühle, abgesehen vom psychischen. Wobei ich ja auch meine, dass man ruhig auch zu hause bleiben kann, wenn man sich psychisch nicht gut fühlt. Man sollte keinen Unterschied zwischen psychisch und physisch machen, finde ich. Naja, ich beende den Post hier mal, euch noch einen schönen Abend und bis dann
Hallo zusammen. Ich melde mich mal wieder mittags, was da los? :D Eigentlich sollte ich in der Schule sein, aber ich bin nach der 4. Stunde nach hause gefahren, weil ich krank bin.Mir ist schlecht und schwindelig und pspsychisch bin ich heute auch nicht auf der Höhe, da kann ich doch auch mal einen Tag im Bett verbringen. Außerdem stecke ich dann wenigstens niemanden an. Eigentlich wollte ich heute gar nicht in die Schule, weil ich schlecht geschlafen habe und mich wie gesagt psychisch nicht gut fühle, aber ich musste einen Vortrag halten und wollte meine Gruppe nicht alleine lassen. Aber in der Schule wurde mir dann immer schlimmer übel und schwindelig und als ich beim Vortag vorne stand hatte ich zwischendurch Angst dass ich umkippe, also bin ich nach hause gefahren, was sich als gut erwiesen hat, da ich erstmal ein bisschen rumgekotzt habe. Jetzt geht es mir aber schon wieder was besser, hab nur noch Bauchweh und wenn ich mich bewege dreht sich alles. Also liege ich jetzt im Bett, habe eben neue Musik runter geladen und lese etwas. Vielleicht fahre ich gleich noch zu meinem Freund, der den gleichen Scheiß wie ich hat. Tja, das ist der Nachteil einer Beziehung, man steckt sich sofort gegenseitig an. Aber dann ist das krank sein auch nicht so langweilig, weil man Gesellschaft hat, was dann wieder positiv ist. Eigentlich habe ich grade gar nichts zu erzählen, hatte nur Lust zu bloggen. Gestern habe ich ja schon alles wichtige erzählt. Naja, dann werde ich mich jetzt wieder was hinlegen. Bis dann :)
Dienstag, 9. Juni 2015
Wunderschönen guten Abend meine Lieben. Ab und zu schaffe ich es gerade wieder, mich zu melden. Okay, ich habe mich am Samstag zum letzten Mal gemeldet. Was ist denn seitdem so passiert? Sonntag habe ich ganz viel Zeit mit Hausarbeit verbracht und abends war mein Freund noch da und wir sind mit meinem Vater essen gefahren. Naja, gibt besseres als mit meinem Vater essen zu gehen, aber tja, danach hatten wir ja noch was Zeit für uns. Montag ein ganz normaler Schultag, ich hab Hannah mal wieder gesehen und wir haben ein bisschen geredet, war ganz nett. Und heute in Bio war ich mal wieder kurz vor einem Flashback, ich hasse es, wenn das in der Schule passiert. Ich saß dann halt da, mir wurde schwindlig, mein "Restless Leg" ist abgegangen und ich habe dann versucht mich durch abwechselndes tippen auf die Arme ruhig zu halten. Das hat meine Therapeutin mir gezeigt. Ich muss es langsam machen, das hat dann wohl eine beruhigende Wirkung. Ich muss sagen, dass das wirklich klappt, damit kann ich die Flashbacks bis nach dem Unterricht hinauszögern. Oft ist es auch so, dass es mir schlagartig besser geht, wenn ich erstmal draußen bin, weil ich eigentlich nur so extrem nervös werde, weil ich mich in die Angst hineinsteigere ein Flashback im Unterricht zu bekommen und wenn ich dann halt da raus bin geht die Angst weg und ich bin schlagartig ruhiger. Heute hatte ich zwar auch nach der Schule noch zwei Flashbacks, aber die waren nicht so schlimm. Dann hatte ich heute noch Therapie. es war aber nicht so schlimm. Wir sind nur das Tagebuch durchgegangen und haben ein paar Sachen daraus besprochen, einmal ausführlich die Tatsache, dass ich aufgrund von psychischen Problemen nicht Blutspenden durfte. Meine Therapeutin war vollkommen entsetzt und sieht kein Problem darin, dass ich trotz BPS Blutspenden kann. Das hat mich sehr ermuntert. Dann habe ich mich noch über das ein oder andere auskotzen können, und das wars schon. Eigentlich lief es heute ganz gut, als ich raus kam ging es mir seit Wochen mal wieder besser als beim rein gehen.
Zum Schluss hatte ich heute noch Gitarrenunterricht. Wir haben "Still" von Jupiter Jones gespielt. Das zählt zu meinen Lieblingsliedern, weil ich den text richtig gut finde und mich der Song auch emotional sehr berührt. dabei muss ich immer an die letzten Momente meiner Mutter denken. "So still und so verloren gingst du fort"....ja das passt einfach perfekt und gleichzeitig ist das Lied auch ein bisschen tröstlich, weshalb es dann nicht so schlimm ist, daran zu denken. Nach dem Gitarrenunterricht habe ich erstmal dem Friedhof einen Besuch abgestattet, das tat irgendwie auch ganz gut, da ich schon ein paar Tage nicht mehr dort war und ich einfach versucht habe, in Gedanken ein bisschen mit meiner Mutter zu quatschen. Das mag seltsam klingen, aber ich würde einfach gerne mal wieder mit ihr reden, deshalb mache ich das auf dem Friedhof einfach und das tut irgendwie ganz gut. Naja. Jetzt sitze ich auf dem Sofa, nachdem alles getan ist, was ich noch zu tun musste. Außerdem habe ich eben mal wieder damit begonnen, meine Narben einzucremen und zu massieren, damit sie ein bisschen verblassen und der Urlaub mit meinem Vater im Sommer nicht noch schimmer als sowieso schon wird. Okay, jetzt verabschiede ich mich mal wieder und werde noch etwas lesen. Einen schönen Abend noch und bis dann!
Zum Schluss hatte ich heute noch Gitarrenunterricht. Wir haben "Still" von Jupiter Jones gespielt. Das zählt zu meinen Lieblingsliedern, weil ich den text richtig gut finde und mich der Song auch emotional sehr berührt. dabei muss ich immer an die letzten Momente meiner Mutter denken. "So still und so verloren gingst du fort"....ja das passt einfach perfekt und gleichzeitig ist das Lied auch ein bisschen tröstlich, weshalb es dann nicht so schlimm ist, daran zu denken. Nach dem Gitarrenunterricht habe ich erstmal dem Friedhof einen Besuch abgestattet, das tat irgendwie auch ganz gut, da ich schon ein paar Tage nicht mehr dort war und ich einfach versucht habe, in Gedanken ein bisschen mit meiner Mutter zu quatschen. Das mag seltsam klingen, aber ich würde einfach gerne mal wieder mit ihr reden, deshalb mache ich das auf dem Friedhof einfach und das tut irgendwie ganz gut. Naja. Jetzt sitze ich auf dem Sofa, nachdem alles getan ist, was ich noch zu tun musste. Außerdem habe ich eben mal wieder damit begonnen, meine Narben einzucremen und zu massieren, damit sie ein bisschen verblassen und der Urlaub mit meinem Vater im Sommer nicht noch schimmer als sowieso schon wird. Okay, jetzt verabschiede ich mich mal wieder und werde noch etwas lesen. Einen schönen Abend noch und bis dann!
Samstag, 6. Juni 2015
Hallo Leute. So heute Abend habe ich mal wieder Zeit mich zu melden, da ich ausnahmsweise mal nichts mache und alleine bin. Also dann fange ich mal bei Freitag an. Die Klausur lief, keine Ahnung wie, aber egal. Nach der Schule habe ich was mit meinem Freund gemacht. Wir haben uns ein Fass Bier gekauft und das genüsslich getrunken, das war toll. Es war nur hot as fuck gestern, das war echt nicht mehr schön. Wir sind dann auch schon um 11 Uhr schlafen gegangen, aber schlafen konnte man bei dem Wetter auch nicht wirklich. Heute morgen hab ich dann auch die ganze Zeit im Bett gelegen, weil ich mal wieder richtig schlimme Bauchschmerzen hatte, ich hasse diesen psychosomatischen Kack. Aber ich kanns nicht ändern. Naja. Nachmittags habe ich meinen Freund dann nach hause gefahren und bin zu einer Freundin gefahren. Die hat für mich und eine andere Freundin gekocht, war halt wieder dieses perfekte Amateurdinner und es war echt super lecker. Dann waren wir bis abends noch am See und jetzt bin ich zu hause. Dort ist es auch schon wieder direkt unangenehm geworden, da mein Vater mit mir zusammen nach hause gekommen ist. Kaum war ich oben, hat er mir dann erzählt, dass die Katze von Franzi überfahren wurde, das hat mich traurig gemacht. Sie war noch so klein und die scheiß Familie wollte ja unbedingt, dass die draußen rumläuft obwohl wir direkt an der scheiß Hauptstraße wohnen. Jetzt sehe ich Minka nie wieder...Was mich wieder zu meinen wundervollen Gedanken über das Leben nach dem Tod bringt. Ich glaube, davon habe ich hier noch nicht geschrieben, wenn doch dann Pech. Ich mache mir halt momentan viele Gedanken darüber, was nach dem Tod passiert. Nachdem meine Mutter gestorben ist habe ich mich fest an den Glauben geklammert, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und ich sie irgendwann wiedersehen kann. Ich habe auch schon vorher dran geglaubt und glaube auch jetzt noch dran, ich denke nur auch über andere Optionen nach. Die mir am wahrscheinlichsten erscheinende Möglichkeit ist, dass man quasi wiedergeboren wird. Weil wir ja im Grunde alle nur aus Atomen bestehen und die Atome unseres Bewusstseins müssen schließlich auch wieder irgendwo landen und wenn das in einem neuen Lebewesen ist, könnte man doch dann dieses Leben erleben. Diese Option sagt mir persönlich allerdings gar nicht zu. Ich will mir nicht jetzt ein Leben aufbauen mit Familie, Beziehung und Freunden nur damit das alles irgendwann völlig bedeutungslos wird. Dass man zwar noch da ist, sich aber einfach an nichts aus dem vorherigen Leben erinnern kann. Ich habe mir das als meine Mutter noch lebte immer bei ihr vorgestellt und jetzt denke ich im Kontext zu meinem Freund daran: Der Gedanke daran, sie oder ihn nach dem Tod nicht mehr wiederzusehen, dass alles was wir hatten einfach weg ist und sich nie wieder jemand daran erinnern kann und es auch nie wieder so werden kann, dass das einfach irgendwann alles endet ist so unerträglich. Ich kann es gar nicht zufriedenstellend in Worte fassen. Wenn ich nur daran denke, dass es so ist laufen mir schon wieder die Tränen. Die letzte Möglichkeit ist natürlich, dass einfach nichts kommt, das wäre okay, soweit man davon nichts mitbekommt. Wenn man allerdings noch Bewusstsein hat, aber für die Unendlichkeit im Nichts sitzt, wäre das auch wieder schlimm. Wobei ich zugeben muss, dass ich das nicht so schlimm finde wie den Gedanken der Wiedergeburt. Weil ich dann ja immer noch meine Erinnerungen hätte, das ist mir ehrlich gesagt das wertvollste. Weil es einfach so viele wundervolle Sachen gibt, an die es sich zu erinnern lohnt und die ich niemals vergessen will, nicht in allen Unendlichkeiten.
Naja, soviel dazu. Das andere was ich noch erzählen wollte war auch heute. Eben, nachdem mein Vater mir dann erzählt hatte, dass Minka tot ist, hat er im Drucker einen Stichwortzettel von mir für einen Päda Vortrag gefunden. Den hatte ich dort vergessen und den Vortrag dann ohne Zettel gehalten. Da standen halt Sachen über Borderline und Suizidalität drauf, weil wir gerade das Thema Jugendkrisen haben. Mein Vater sieht den halt und fragt mich entsetzt, ob er sich Sorgen machen müsse. Ich habe versucht ihn davon zu überzeugen, dass das nur für einen Vortrag war. Ich konnte ihm ansehen, dass er mir das nicht geglaubt hat. Aber ich habe ja die Wahrheit gesagt, der Zettel war echt nur für einen Vortrag. Im Nachhinein, als ich darüber nachgedacht habe, ist mir allerdings aufgefallen, dass die Sachen, die da drauf standen eigentlich ziemlich gut passen. Borderline- Syndrom wurde mir von meiner Therapeutin und einem anderen Psychiater diagnostiziert und Gedanken an Selbstmord habe ich auch. Aber mein Vater hat das früher nie ernst genommen, oder hat es zumindest falsch rübergebracht, dann soll er mich jetzt bitte einfach in Ruhe lassen. Er schien ja nichtmal verstanden zu haben, dass SvV eine Krankheit ist, in seinen Augen war ich ja einfach bloß blöd. Naja, ist ja auch nicht so wichtig, ich habe nur keine Lust, dass der mich jetzt ständig kontrolliert. Das ist nämlich nicht notwendig. Mit Borderline kann ich mehr oder weniger leben und die Selbstmordgedanken sind zwar da und das auch recht häufig, aber solange ich im Stande bin rational zu denken mache ich das nicht, weil ich aufgrund von zwei früheren Versuchen weiß, dass ich eigentlich leben will, sonst wäre ich ja schon dabei draufgegangen. Ich hatte da dann nur wirklich Momente, wo mir alles zu viel geworden ist, weil es mir über längere Zeit am Stück richtig dreckig ging und Suizid in dem Moment der einzige Weg erschien, alles wieder erträglich zu machen. Aber selbst wenn ich diese zwei Mal soweit war und eigentlich keine Selbstbeherrschung mehr vorhanden war, habe ich mir dennoch Optionen gelassen. Ich habe mir die Pulsadern nie direkt beim ersten Schnitt durchtrennt, ich habe klein angefangen und habe halt Stück für Stück tiefer geschnitten. Der zweite Versuch, vor mittlerweile 2 Monaten war kritisch. Ich hab wirklich eine Menge Blut verloren, weil ich es wirklich fast zu Ende gebracht hätte und die Ader sieht seit dem auch irgenwie tot aus, aber ich lebe noch. Und da ging es mir wirklich richtig beschissen. Mir geht es auch jetzt nicht wirklich gut, aber ich habe Verstand genug einfach die Finger davon zu lassen. Deshalb, lange Rede, kurzer Sinn, nein, man braucht sich diesbezüglich keine Sorgen zu machen, ich komme klar. Gut und das ist ein wunderbarerer Abschluss für diesen Post, ich werde mir jetzt die Zähne putzen und mich dann mit einem hübschen Buch ins Bettchen legen, noch ein bisschen schreiben, dabei irgendein Buch lesen, bis ich einschlafen kann. Wenn es in meinem Zimmer ein bisschen kühler geworden ist, müsste ich sogar wieder ein bisschen schlafen können. Ich habe länger nicht geschlafen und gerade geht es mir gerade so schlecht, dass ich nicht aufgedreht bin (also gut) aber auch nicht komplett am Boden bin und mir die Nacht mit Nachdenken um die Ohren schlage. Bin mir nicht sicher, ob das alle verstanden haben. Ich meinte, dass ich mich nicht gut fühle, wodurch ich nicht aufgekratzt bin, es mir aber auch nicht so beschissen geht, dass ich vor lauter denken nicht schlafen kann. Also drückt mir die Daumen. Euch noch ein schönes Wochenende und bis dann :)
Naja, soviel dazu. Das andere was ich noch erzählen wollte war auch heute. Eben, nachdem mein Vater mir dann erzählt hatte, dass Minka tot ist, hat er im Drucker einen Stichwortzettel von mir für einen Päda Vortrag gefunden. Den hatte ich dort vergessen und den Vortrag dann ohne Zettel gehalten. Da standen halt Sachen über Borderline und Suizidalität drauf, weil wir gerade das Thema Jugendkrisen haben. Mein Vater sieht den halt und fragt mich entsetzt, ob er sich Sorgen machen müsse. Ich habe versucht ihn davon zu überzeugen, dass das nur für einen Vortrag war. Ich konnte ihm ansehen, dass er mir das nicht geglaubt hat. Aber ich habe ja die Wahrheit gesagt, der Zettel war echt nur für einen Vortrag. Im Nachhinein, als ich darüber nachgedacht habe, ist mir allerdings aufgefallen, dass die Sachen, die da drauf standen eigentlich ziemlich gut passen. Borderline- Syndrom wurde mir von meiner Therapeutin und einem anderen Psychiater diagnostiziert und Gedanken an Selbstmord habe ich auch. Aber mein Vater hat das früher nie ernst genommen, oder hat es zumindest falsch rübergebracht, dann soll er mich jetzt bitte einfach in Ruhe lassen. Er schien ja nichtmal verstanden zu haben, dass SvV eine Krankheit ist, in seinen Augen war ich ja einfach bloß blöd. Naja, ist ja auch nicht so wichtig, ich habe nur keine Lust, dass der mich jetzt ständig kontrolliert. Das ist nämlich nicht notwendig. Mit Borderline kann ich mehr oder weniger leben und die Selbstmordgedanken sind zwar da und das auch recht häufig, aber solange ich im Stande bin rational zu denken mache ich das nicht, weil ich aufgrund von zwei früheren Versuchen weiß, dass ich eigentlich leben will, sonst wäre ich ja schon dabei draufgegangen. Ich hatte da dann nur wirklich Momente, wo mir alles zu viel geworden ist, weil es mir über längere Zeit am Stück richtig dreckig ging und Suizid in dem Moment der einzige Weg erschien, alles wieder erträglich zu machen. Aber selbst wenn ich diese zwei Mal soweit war und eigentlich keine Selbstbeherrschung mehr vorhanden war, habe ich mir dennoch Optionen gelassen. Ich habe mir die Pulsadern nie direkt beim ersten Schnitt durchtrennt, ich habe klein angefangen und habe halt Stück für Stück tiefer geschnitten. Der zweite Versuch, vor mittlerweile 2 Monaten war kritisch. Ich hab wirklich eine Menge Blut verloren, weil ich es wirklich fast zu Ende gebracht hätte und die Ader sieht seit dem auch irgenwie tot aus, aber ich lebe noch. Und da ging es mir wirklich richtig beschissen. Mir geht es auch jetzt nicht wirklich gut, aber ich habe Verstand genug einfach die Finger davon zu lassen. Deshalb, lange Rede, kurzer Sinn, nein, man braucht sich diesbezüglich keine Sorgen zu machen, ich komme klar. Gut und das ist ein wunderbarerer Abschluss für diesen Post, ich werde mir jetzt die Zähne putzen und mich dann mit einem hübschen Buch ins Bettchen legen, noch ein bisschen schreiben, dabei irgendein Buch lesen, bis ich einschlafen kann. Wenn es in meinem Zimmer ein bisschen kühler geworden ist, müsste ich sogar wieder ein bisschen schlafen können. Ich habe länger nicht geschlafen und gerade geht es mir gerade so schlecht, dass ich nicht aufgedreht bin (also gut) aber auch nicht komplett am Boden bin und mir die Nacht mit Nachdenken um die Ohren schlage. Bin mir nicht sicher, ob das alle verstanden haben. Ich meinte, dass ich mich nicht gut fühle, wodurch ich nicht aufgekratzt bin, es mir aber auch nicht so beschissen geht, dass ich vor lauter denken nicht schlafen kann. Also drückt mir die Daumen. Euch noch ein schönes Wochenende und bis dann :)
Donnerstag, 4. Juni 2015
Hallo ihr Lieben. Einen kleinen Augenblick muss ich mir heute Abend zum bloggen nehmen, weil ich das Gefühl habe, dass mein Leben gerade komplett aufgewühlt wird und ich selbst den Überblick und die Kontrolle verliere. Nicht, dass ich in letzter Zeit irgendwas an Kontrolle über mich selbst gehabt hätte. Also, das erste, was ich erzählen möchte ist, dass ich ja Freitag Blutspenden wollte. Das hat nicht geklappt, weil die Ärztin meinte, dass Menschen mit psychischen Störungen kein Blut spenden dürfen. Dann hat sie mir nicht geglaubt, dass ich nur wegen der Verstauchung einen Verband an der Hand hatte, sie war der festen Überzeugung, ich hätte versucht mich umzubringen. Als sie es dann geschafft hatte, dass ich heulend vor ihr saß, hat sie noch gesagt, dass ich mich deshalb nicht ritzen soll. da bin ich einfach raus gegangen und hab mich hinter dem Gebäude hingesetzt und erstmal nen kleinen Nervenzusammenbruch gehabt. Ich saß noch da und hab geheult, als mein Vater schließlich kam und auch noch, als wir nach hause gefahren sind. Einfach, weil ich die Ärztin so unverschämt fand, weil ich Ärzte noch mehr hasste als zuvor und weil ich es so ungerecht fand, dass mich meine Narben in allem was ich tue beeinflussen. Die Leute sollen mich einfach ganz normal behandeln und nicht so, als wäre ich deswegen ein schlechterer Mensch, sowas finde ich echt das letzte und es trift mich auch sehr. Ich meine, ich habe seit Mamas Tod nicht mehr vor anderen Leuten geweint, es sei denn ich war sturzbetrunken. Naja, soviel dazu. Dann bin ich halt wegen der Klausurenphase auch ziemlich gestresst, aber morgen schreibe ich die letzte Klausur für dieses Schuljahr, dann ist das auch vorbei.
So und gerade liege ich schon wieder im Bett und heule vor mich hin. Frag mich nicht, warum genau, ich bin einfach fertig mit den Nerven. Und ich weiß, dass ich in letzter zeit zu viel heule. Gestern Abend auch bei meinem Freund: Sein Stiefvater ist ja das größte Arschloch, das ich je kennen lernen durfte, ich hasse ihn mein als meinen Vater und den hasse ich schon wirklich sehr, und ich glaube das wäre so ziemlich der einzige Mensch auf der Welt, bei dem ich ein 'Ich bringe ihn um' ernst meine. Wenn jemand meint mich scheiße behandeln zu müssen ist das eine Sache. Aber wenn es jemand wagt einem Menschen, den ich über alles liebe, das Leben zur Hölle zu machen, werde ich wütend. Und bei dem sage ich wirklich, nein, er hat meiner Meinung nach kein Recht zu leben, weil er andere Menschen auch so behandelt, als hätten sie keine Rechte. Deshalb könnte ich dem Kerl glaube ich ohne schlechtes Gewissen ein Messer ins Herz rammen und die Wahrscheinlichkeit, dass ich das irgendwann auch mache, ist relativ hoch. Naja, was ich eigentlich erzählen wollte war folgende Situation. Der Stiefvater meines Freundes hat mal wieder rumgebrüllt und mein Freund musste was für ihn machen. Ich bin im Bett liegen geblieben. Und dann beginnen Stiefvater und Mutter sich gegenseitig anzuschreien. Ich verkrieche mich, wie das kleine Mädchen, das ich mal war, als meine Eltern es genauso gemacht haben, in der Decke, kugle mich ein und beginne zu weinen. Irgendwas hat dieses elterliche Gebrüll in mir ausgelöst, ich weiß nicht genau was. Also eigentlich weiß ich es schon, aber ich will nicht dran denken und es auch nicht weiter erörtern. Als mein Freund wiedergekommen ist, wollte der natürlich wissen, was los sei, aber ich wollte es ihm nicht erklären, also habe ich mich einfach an ihn gekuschelt und mich wieder gefangen. Aber keine Ahnung, mir ging es dann zwar relativ schnell wieder was besser, aber irgendwie fühle ich mich seitdem noch seltsam. Heute Morgen waren mir schon wieder alle Berührungen unangenehm, das wollte ich nur nicht zeigen, weil es mich selbst wahrscheinlich am meisten ankotzt.
Heute Nachmittag habe ich mit meinen Freundinnen gegrillt, das war ganz schön, aber kaum war ich zu hause wäre ich am liebsten direkt wieder gegangen. Ich hatte meinem Vater schon gestern gesagt, dass er heute für mich kein Essen einplanen muss, da wir ja bei Laura gegrillt haben. Das hat er natürlich ignoriert und ich habe erstmal mit ihm darüber diskutiert, dass er mir dann wenigstens nur ganz wenig macht. Als er uns beiden dann eine mittlere Portion gegeben hat, habe ich einfach die Hälfte von meinem Teller auf seinen getan. Als dann am Ende noch ein Stück Brot übrig war, hat er mich böse angeguckt und in lautem Tonfall verlangt, dass ich das esse. Ich habe mich geweigert. Als er gemerkt hat, dass ich das nicht esse, hat er uns beiden einen fetten Teller Eis gemacht, den ich komplett essen musste, obwohl ich echt nichts mehr wollte. Jetzt ist mir schlecht und ich fühle mich noch fetter als vorher und ich glaube ich werde dafür einfach das ganze Wochenende gar nichts mehr essen, wozu mein Vater mich nicht zwingt. Langsam reichts, ich werde immer fetter, weil ich hier gemästet werde wie ein Schwein. Naja das dazu.
Die letzte Sache, die ich noch erwähnen wollte ist, dass Doc sich heute wieder bei mir gemeldet hat. Die Mädels und ich haben uns einen Spaß draus gemacht, was der Typ so für scheiße glaubt und sagt und ausgeführt, was das für ein Arsch ist und ich hoffe einfach, er lässt mich jetzt wieder in Ruhe, weil ich eigentlich absolut keinen Kontakt mehr mit dem haben will, weil ich weiß, dass es eh nur darauf hinausläuft, dass er mich anbaggert. Danke, aber der Zug ist abgefahren, das hätte er sich früher überlegen können. Ich habe kein Interesse mehr an ihm, außerdem könnte mich niemand glücklicher machen als mein Freund, da hat Doc leider absolut keine Chance gegen, tja.
Gut okay ich habe mich ein bisschen beruhigt und euch die wichtigsten Dinge erzählt, dann kann ich jetzt vielleicht noch ein paar Stunden schlafen, bevor ich morgen die letzte Klausur schreibe. Gute Nacht ihr Süßen und euch ein wunderschönes Wochenende!
So und gerade liege ich schon wieder im Bett und heule vor mich hin. Frag mich nicht, warum genau, ich bin einfach fertig mit den Nerven. Und ich weiß, dass ich in letzter zeit zu viel heule. Gestern Abend auch bei meinem Freund: Sein Stiefvater ist ja das größte Arschloch, das ich je kennen lernen durfte, ich hasse ihn mein als meinen Vater und den hasse ich schon wirklich sehr, und ich glaube das wäre so ziemlich der einzige Mensch auf der Welt, bei dem ich ein 'Ich bringe ihn um' ernst meine. Wenn jemand meint mich scheiße behandeln zu müssen ist das eine Sache. Aber wenn es jemand wagt einem Menschen, den ich über alles liebe, das Leben zur Hölle zu machen, werde ich wütend. Und bei dem sage ich wirklich, nein, er hat meiner Meinung nach kein Recht zu leben, weil er andere Menschen auch so behandelt, als hätten sie keine Rechte. Deshalb könnte ich dem Kerl glaube ich ohne schlechtes Gewissen ein Messer ins Herz rammen und die Wahrscheinlichkeit, dass ich das irgendwann auch mache, ist relativ hoch. Naja, was ich eigentlich erzählen wollte war folgende Situation. Der Stiefvater meines Freundes hat mal wieder rumgebrüllt und mein Freund musste was für ihn machen. Ich bin im Bett liegen geblieben. Und dann beginnen Stiefvater und Mutter sich gegenseitig anzuschreien. Ich verkrieche mich, wie das kleine Mädchen, das ich mal war, als meine Eltern es genauso gemacht haben, in der Decke, kugle mich ein und beginne zu weinen. Irgendwas hat dieses elterliche Gebrüll in mir ausgelöst, ich weiß nicht genau was. Also eigentlich weiß ich es schon, aber ich will nicht dran denken und es auch nicht weiter erörtern. Als mein Freund wiedergekommen ist, wollte der natürlich wissen, was los sei, aber ich wollte es ihm nicht erklären, also habe ich mich einfach an ihn gekuschelt und mich wieder gefangen. Aber keine Ahnung, mir ging es dann zwar relativ schnell wieder was besser, aber irgendwie fühle ich mich seitdem noch seltsam. Heute Morgen waren mir schon wieder alle Berührungen unangenehm, das wollte ich nur nicht zeigen, weil es mich selbst wahrscheinlich am meisten ankotzt.
Heute Nachmittag habe ich mit meinen Freundinnen gegrillt, das war ganz schön, aber kaum war ich zu hause wäre ich am liebsten direkt wieder gegangen. Ich hatte meinem Vater schon gestern gesagt, dass er heute für mich kein Essen einplanen muss, da wir ja bei Laura gegrillt haben. Das hat er natürlich ignoriert und ich habe erstmal mit ihm darüber diskutiert, dass er mir dann wenigstens nur ganz wenig macht. Als er uns beiden dann eine mittlere Portion gegeben hat, habe ich einfach die Hälfte von meinem Teller auf seinen getan. Als dann am Ende noch ein Stück Brot übrig war, hat er mich böse angeguckt und in lautem Tonfall verlangt, dass ich das esse. Ich habe mich geweigert. Als er gemerkt hat, dass ich das nicht esse, hat er uns beiden einen fetten Teller Eis gemacht, den ich komplett essen musste, obwohl ich echt nichts mehr wollte. Jetzt ist mir schlecht und ich fühle mich noch fetter als vorher und ich glaube ich werde dafür einfach das ganze Wochenende gar nichts mehr essen, wozu mein Vater mich nicht zwingt. Langsam reichts, ich werde immer fetter, weil ich hier gemästet werde wie ein Schwein. Naja das dazu.
Die letzte Sache, die ich noch erwähnen wollte ist, dass Doc sich heute wieder bei mir gemeldet hat. Die Mädels und ich haben uns einen Spaß draus gemacht, was der Typ so für scheiße glaubt und sagt und ausgeführt, was das für ein Arsch ist und ich hoffe einfach, er lässt mich jetzt wieder in Ruhe, weil ich eigentlich absolut keinen Kontakt mehr mit dem haben will, weil ich weiß, dass es eh nur darauf hinausläuft, dass er mich anbaggert. Danke, aber der Zug ist abgefahren, das hätte er sich früher überlegen können. Ich habe kein Interesse mehr an ihm, außerdem könnte mich niemand glücklicher machen als mein Freund, da hat Doc leider absolut keine Chance gegen, tja.
Gut okay ich habe mich ein bisschen beruhigt und euch die wichtigsten Dinge erzählt, dann kann ich jetzt vielleicht noch ein paar Stunden schlafen, bevor ich morgen die letzte Klausur schreibe. Gute Nacht ihr Süßen und euch ein wunderschönes Wochenende!
Dienstag, 2. Juni 2015
Hallo Leute. Es zur mir Leid dass ich mich momentan noch so oft melde. Wollte ich nur mal kurz sagen. Mir geht es in letzten Zeit wieder sehr schlecht und außerdem stecke ich mitten in der Klausurenphase, deshalb muss ich mega viel lernen, weil die Klausuren dieses Mal alle sehr heftig sind. Sonst kommt mein Freund oft vorbei und an den Wochenenden treffe ich mich mit Freunden. Das muss ich nicht jeden Tag bloggen. Wenn ich mit der Klausurenphase durch bin, werde ich mal wieder häufiger schreiben, aber momentan steht mir der Kopf wo anders, ich krieg jetzt schon nichts mehr auf die Reihe. Hab bis jetzt noch Bio gelernt, schreibe ich morgen. Morgen muss ich dann Mathe lernen, schreibe ich nämlich Mittwoch. Und so weiter. Okay, ich versuche jetzt zu schlafen. Gute Nacht und bis dann.
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