Hallo zusammen. Manche Leute würden sagen, dass ich gerade mal wieder in "Selbstmordstimmung" bin. Bin ich nicht, nicht mehr, jetzt bin ich einfach nur noch unglaublich erschöpft und kraftlos. Dabei war Weihnachten gar nicht so schlimm, zumindest ein bisschen weniger ätzend als sonst. Ich beginne mal von Heiligabend an (für alle, die direkt wissen wollen warum ich in "Selbstmordstimmung" bin, das kommt erst nach Weihnachten).
Also, Heiligabend. Tagsüber war ich fleißig und habe viel für die Uni gemacht, später bin ich mit meinem Vater was spazieren gegangen, dann habe ich Sven bei seiner Mutter abgeholt und Papa hat Kaninchen gekocht. Wir haben zu dritt gegessen, als Nachtisch hatte mein Vater Rumtopfeis gekauft, klingt widerlich, schmeckt aber richtig geil. Dann gab es Geschenke, wir haben Papa einen Pullover geschenkt, den er sich gewünscht hatte und eine Flasche Met vom Bonner Weihnachtsmarkt. Wir haben von meinem Vater Geld bekommen, um uns selber was zu kaufen, ich wollte davon natürlich shoppen fahren. Ich habe Sven sen erstes Geschenk gegeben, ein Wallscroll von einem seiner Lieblingsanimes, Assasination Classroom. Wir haben noch was mit meinem Vater gequatscht und sind dann noch zu Svens Eltern gefahren. Dort gab es direkt Bescherung. Ich habe endlich mein Geschenk von Sven bekommen, einen Tattoogutschein, mega geil, ich hab mich riesig gefreut. Sven hat noch die anderen zwei Geschenke bekommen, die ich ihm gekauft habe: Pokemon Ultramond und ein Set mit Wurfmessern. Fand er glaube ich auch ziemlich cool. Als er die Wurfmesser ausprobiert hat ist das Ding erstmal am Baum abgeprallt und Sven wieder entgegen geflogen. Ich hab mich schlapp gelacht aber seine Mutter hat mich den restlichen Abend böse angeguckt, dumme Kuh! Später haben wir noch eine Portion Gans bekommen und haben die Serie Dark geguckt, zumindest die ersten beiden Folgen, dann bin ich nach hause gefahren. Am nächsten Tag waren wir erst bei Svens Eltern und dann den Abend über bei meinem Vater und am zweiten Weihnachtstag waren wir bei Svens Großeltern. Es war wie immer ein stressiges Weihnachten, weil wir versuchen müssen alle unter einen Hut zu bekommen und niemanden vernachlässigen. Am Tag nach Weihnachten war ich erstmal bei meiner Mutter auf dem Friedhof, sonst ist nichts spannendes passiert. Dafür dann gestern alles auf einmal. Erst hat Svens Stiefmutter Sven geschrieben, dass sie uns kein Geld mehr gibt, weil sie sich (wie alle anderen auch) vernachlässigt fühlt und es ihr nicht mehr reicht, wie es jetzt ist. Jetzt müssen wir mal eben mit 300 Euro weniger im Monat auskommen. Sven hat ihr so oft gesagt, dass sie sich melden soll, wenn sie Zeit und Lust hat was mit uns zu machen, aber sie hat sich immer nur gemeldet um sich darüber zu beschweren, dass man von uns ja nichts hört. Es ist ja unwichtig, dass wir jedes Mal wenn wir auf sie zugegangen sind, eine Absage bekommen haben, weil sie keine Zeit hat. Ach was. Nach der Nachricht habe ich mir erstmal ein Bier genommen und mit Sven ein paar Zigaretten geraucht. Dann hat Svens Stiefvater angerufen, weil Sven das Auto seiner Mutter nach hause bringen sollte. Also musste ich meinen Alkoholkonsum erstmal einstellen, ich hatte zwar schon die zweite Flasche Bier in 5 Minuten angebrochen, aber bin dann erstmal durch die Gegend gefahren. Ich wollte Sven nämlich wieder mitnehmen, wenn er das Auto weggebracht hatte, damit wir noch mit meinem Vater essen konnten. Svens Mutter war aber, als wir dort angekommen sind, erstmal pissig, weil Sven für (um Gottes Willen) nichtmal 3 Stunden bei mir war. Sie hat angefangen rumzubrüllen, dass sie ja "von allem nur in Kenntnis gesetzt wird" und man mit ihr gar nichts mehr machen würde. Also tut mir Leid, aber Sven war den ganzen verfickten Tag bei ihr, ich wollte ihn nur mal für ein paar Stunden sehen und diese dämliche Fotze meint mal wieder, sie würde vernachlässigt werden. Hallo, der Junge ist 21, der kann hingehen wann und wohin er möchte, da muss man nicht mehr um Erlaubnis bitten, soweit kommt es noch. Und nachdem ich schonmal angekackt wurde, weil ich so an Sven geklammert habe, habe ich mich schon extrem zurückgezogen, wie gesagt, Sven ist meistens abends mal für ein paar Stunden bei mir und sonst DEN GANZEN TAG bei seiner Mutter und das reicht ihr nicht?! Dumme Schlampe, ich kann mich gar nicht genug aufregen. Ist ja nicht mein Problem, wenn sie den halben Tag im Bett liegt und nichts tut, dann muss sie mal auf ihren 4 stündigen Mittagsschlaf verzichten. Ganz ehrlich ey, so muss ich nicht mit mir sprechen lassen. Sven war danach natürlich erstmal am Boden zerstört und als wir wieder bei meinem Vater waren hat er sich auch erstmal eine Flasche Bier und mehr Zigaretten genommen. Wir haben uns vor meinem Vater über diese ganzen beschissenen Menschen aufgeregt und sind dann so um halb 11 noch zu einem Freund von Sven gefahren, haben da auch nochmal Dampf abgelassen und dann habe ich Sven nach hause gefahren. Als ich selber zu hause war, habe ich ihm geschrieben und gefragt, ob seine Mutter noch irgendwas gesagt hat. 2 Stunden später, um 2 Uhr nachts bekomme ich erst eine Antwort, weil sie einen auf Friede, Freude, Eierkuchen gemacht haben und irgendwas zusammen geguckt haben. Mir war nicht klar, dass ich noch wütender werden konnte, aber ja, ich konnte. Und wie wütend ich wurde. Kaum hatte er sich wieder mit Mama vertragen, schon stehe ich wieder hinten an, man kann ja nicht einmal kurz schreiben, während man einen Film guckt. Oder wird diese Fotze dann direkt wieder pissig? Ganz ehrlich, ich hab wirklich keine Lust mehr, der Fußabtreter für alle zu sein, darauf kann ich verzichten. Eigentlich wollten Charis, Sven und ich heute Abend zusammen feiern fahren, aber ich denke es wird eher ein Mädelsabend. Gerade habe ich die Schnauze nämlich wirklich voll von dieser ganzen Familie, davon braucht mir niemand so schnell wieder unter die Augen zu treten.
Eigentlich war ich gerade dabei, was für die Uni zu machen, aber vor lauter Wut, die noch immer nicht abgeklungen ist, kann ich mich einfach gar nicht darauf konzentrieren. Ich habe mir erstmal die Haut aufgeschnitten, weil mich das eigentlich immer beruhigt. Aber sobald ich fertig war, war ich sofort wieder auf 180. Während des Schneidens war ich die Ruhe in Person, aber danach eben nicht mehr. Jetzt versuche ich es mit Blogger und Tumblr, aber ich kann nicht behaupten, dass ich mich jetzt besser fühle, dabei habe ich doch schon alles geschrieben, was ich schreiben wollte. Ich habe mir Schokolade genommen und mich in meine Kuscheldecke eingewickelt, aber ich bin trotzdem noch wütend, wie ist das möglich? Ich überlege noch ,was ich als nächstes machen, aber ich schätze, ich werde trotzdem nochmal versuchen zu lernen, vielleicht klappt es ja jetzt. Ich hoffe ihr seid etwas entspannter als ich und genießt die ruhige Zeit zwischen den Jahren. Falls ich mich nicht mehr melde wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und einen schönen Start ins neue Jahr. Bis bald!
Freitag, 29. Dezember 2017
Mittwoch, 20. Dezember 2017
Guten Abend Leute! Also, der Abend in der Shishabar neulich war sehr schön, im Anschluss haben wir uns dann noch alle was bei McDonalds geholt. Gestern haben Sven und ich uns auch noch die fehlenden Sachen für unsere eigene Shisha gekauft (wir hatten uns als Andenken eine kleine Shisha aus dem Urlaub in Bulgarien mitgebracht) und haben diese gestern Abend eingeweiht, dabei haben wir die letzte Folge von Staffel 7 von Game of Thrones geguckt. Ich war sehr begeistert von Staffel 7, sie ging nur leider so schnell rum und es dauert noch so furchtbar lange, bis Staffel 8 kommt :(. Am Freitag ist dann der letzte Uni-Tag für zwei Wochen. Ich habe mir viel vorgenommen für die Ferien, naja, vor allem viel zu lernen, ich will dieses Semester unbedingt alle Module bestehen. Ich glaube noch nicht so richtig daran, dass ich auch nur ein Modul bestehen kann, aber ich werde mein Bestes geben und hoffe, dass mein Bestes endlich mal wieder ausreichend ist. Ich hatte dieses Semester wirklich viele Durchhänger, Phasen in denen ich mich nicht aufraffen konnte, irgendetwas zu tun, aber ich habe es immer wieder geschafft mich hinzusetzten und den verpassten Stoff nachzuarbeiten. Am Wochenende habe ich mich noch darüber beschwert, dass mein Vater mich am Wochenende extrem vom lernen abhält und dass ich ohne meinen Freund wahrscheinlich sowohl in der Uni als auch im Haushalt deutlich produktiver wäre. Aber ich liebe meinen Freund und würde ihn nicht mehr gegen mein organisiertes Ich eintauschen, niemals. Am Montag habe ich viel darüber nachgedacht und beschlossen, dass ich aufhören muss anderen Leuten die Schuld daran zu geben, dass ich faul und unproduktiv geworden bin. Also habe ich die Putzsachen aus dem Schrank geholt und den Abwasch erledigt, der sich seit einer Woche angestaut hat (nachdem ich meine Matheaufgaben erledigt hatte). Dadurch konnte ich endlich mal die Arbeitsfläche von der Küche sauber machen und den Herd entfetten. Dann habe ich gestern die Tische aufgeräumt und abgewischt, den Vorratsschrank eingeräumt, Lebensmittel geordnet (Gewürze und Öl auf die Theke, Süßigkeiten in die eine Schublade, Tee in die andere, Soßen in eine Schublade, in die restlichen Regale kommen Nudeln, Reis, Salz, Mehl etc.). Anschließend habe ich mich ein paar Stunden an den Schreibtisch gesetzt und für Elektrodynamik gelernt (dabei habe ich zwar auch Sims gespielt, aber das mache ich fast immer beim lernen :D). Heute habe ich dann das Badezimmer sauber gemacht, weiter für Elektrodynamik gelernt und eben noch die letzte Optik-Vorlesung zusammengefasst. Dann habe ich diese Woche auch die ganze Wäsche gemacht: 3 Maschinen zusammengelegt, eine Maschine gewaschen und heute wieder abgehangen, morgen werde ich sie dann auch noch zusammenlegen und Freitag noch die letzte Maschine waschen. Dann war ich in der Bibliothek und habe mir 6 Bücher zum lernen ausgeliehen. Ich weiß noch nicht, wie lange diese Produktivität anhalten wird, aber solange die da ist werde ich sie voll ausnutzen. Unsere Wohnung sieht endlich wieder bewohnbar aus, Sven hat heute sogar gesagt, dass er sich so sogar heimisch fühlt und ich bereite mich gut auf die Prüfungen im Februar vor. Wenn ich es in den Ferien bei unseren Eltern schaffen sollte, das Pensum zu halten, habe ich vielleicht sogar eine Chance bis Februar gut auf die Prüfungen vorbereitet zu sein. Das Problem ist nur, dass mein Vater auch die ganzen zwei Wochen frei hat, er ist so unglaublich anhänglich geworden. Will ständig irgendwo mit mir hinfahren oder hingehen. Und wenn er mal nur zu hause rumsitzt ist er dabei auch laut, der Fernseher läuft oder er spielt irgendwas auf dem Handy oder redet halt mit mir. Ich finde es gut, dass wir mittlerweile wieder eine so gute Beziehung haben, aber wenn ich zwei Wochen mit ihm in einer Wohnung hocke ist es wieder so wie früher und ihr wisst ja, wie schlimm es früher war. Zu Svens Eltern kann ich auch nicht, denn da ist Mario, der ist noch schlimmer als mein Vater und da laufen den ganzen verdammten Tag zwei Fernseher, laut wie Scheiße und irgendwer ist immer da, entweder Freunde von Svens Mutter die laut sind, oder irgendwelche schreienden Kinder. Und wenn wir zu viel Zeit in Bonn verbringen sind unsere Eltern auch wieder alle traurig, außerdem geht das über die Feiertage sowieso nicht. Also muss ich mir einfach Freiraum schaffen, um lernen zu können. Auf die Feiertage bin ich auch mal gespannt. Es wird wahrscheinlich wieder einfach nur stressig und abends werde ich mit meinem Vater dann was trinken, so wie immer. Dann will ich mir auf jeden Fall etwas Zeit nehmen, um zum Friedhof zu gehen, zu meiner Mutter. Außerdem wollten Laura und ich eventuell mal zu Nicoles Grab gehen. Naja, wir werden sehen, in den Ferien habe ich auf jeden Fall genug Zeit, euch auf dem Laufenden zu halten. Fall ich mich doch erstmal nicht melden sollte wünsche ich euch schonmal ein schönes Wochenende, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bis dann meine Lieben!
Donnerstag, 7. Dezember 2017
Hallo ihr Lieben. Irgendwie rennt die Zeit momentan. Schon wieder ist fast Wochenende. Ich freue mich aufs Wochenende, da werde ich schon wieder soziale Interaktion haben :D. Wie ihr euch vielleicht denken könnt die erste seit meinem letzten Post (natürlich ausgenommen mit meinem Freund und unseren Familien, das lässt sich nicht vermeiden). Und zwar fahren Sven, Charis und ich in die Shisha Bar. Wir waren im Sommer schonmal da, war echt chillig und am Samstag haben wir endlich mal wieder alle Zeit.
Gestern hatten wir frei, also bin ich mit Sven ein paar Stunden rüber nach Köln gefahren, wir sind durch die Stadt gebummel und ich habe mir 2 neue Pullover gekauft. Gestern Abend und heute in den Freistunden habe ich mal wieder etwas für die Uni getan. Es hatte sich wieder einiges angesammelt, ich war in der letzten Woche etwas nachlässig. Also ich war in der Uni, aber ich habe halt sonst nicht viel gemacht. Stattdessen habe ich Notizen gemacht, schreiben geübt, für einen Plan B der noch unrealistischer ist als Plan A. Plan A (Astrophysikerin werden) ist nicht verworfen, aber es geht halt nicht in dem Tempo in dem ich es gerne hätte, ich brauche deutlich mehr Zeit als die Regelstudienzeit. Deswegen habe ich angefangen, Geschichten zu schreiben. Mir haben früher alle gesagt, dass ich gut schreiben könnte. Außerdem habe ich Spaß daran zu schreiben und in meinem Kopf erzähle ich mir sowieso immer eine Geschichte. Deshalb schreibe ich einfach auf, was die Stimme in meinem Kopf mir gerade erzähl. Hmm, das klingt viel irrer als es eigentlich ist, es ist immerhin meine eigene Stimme :D. Ich habe mir also ein Notizbuch zugelegt und schreibe: Im Zug, in meinen Freistunden und Pausen, manchmal abends im Bett. Ich schreibe die wichtigsten Stellen und Dialoge auf, mache mir kurze Notizen, was dazwischen passieren sollte. Und wenn ich will, kann ich mich irgendwann mal hinsetzen und aus einer guten Idee ein Buch schreiben. Mometnan arbeite ich aber erst an der zweiten Geschichte, dafür habe ich aber einige gute Ideen was man alles rausholen könnte. Falls ich irgendwann wirklich mal etwas gutes Schreiben sollte, was tatsächlich jemand veröffentlichen will, lasse ich es euch wissen, dann könnt ihr ja mal was davon lesen :D Nein aber es macht mir einfach Spaß zu schreiben, außerdem ist das eine super Möglichkeit, Wartezeiten zu überbrücken. Und ich habe etwas, auf das ich mich konzentrieren kann, wenn ich mich selbst gerade mal für eine Zeit ausblenden muss. Und wenn vielleicht irgendwann mal etwas produktives dabei herauskommt: win-win. Also dann, ich wünsche euch ein schönes Wochenende, bis dann.
Gestern hatten wir frei, also bin ich mit Sven ein paar Stunden rüber nach Köln gefahren, wir sind durch die Stadt gebummel und ich habe mir 2 neue Pullover gekauft. Gestern Abend und heute in den Freistunden habe ich mal wieder etwas für die Uni getan. Es hatte sich wieder einiges angesammelt, ich war in der letzten Woche etwas nachlässig. Also ich war in der Uni, aber ich habe halt sonst nicht viel gemacht. Stattdessen habe ich Notizen gemacht, schreiben geübt, für einen Plan B der noch unrealistischer ist als Plan A. Plan A (Astrophysikerin werden) ist nicht verworfen, aber es geht halt nicht in dem Tempo in dem ich es gerne hätte, ich brauche deutlich mehr Zeit als die Regelstudienzeit. Deswegen habe ich angefangen, Geschichten zu schreiben. Mir haben früher alle gesagt, dass ich gut schreiben könnte. Außerdem habe ich Spaß daran zu schreiben und in meinem Kopf erzähle ich mir sowieso immer eine Geschichte. Deshalb schreibe ich einfach auf, was die Stimme in meinem Kopf mir gerade erzähl. Hmm, das klingt viel irrer als es eigentlich ist, es ist immerhin meine eigene Stimme :D. Ich habe mir also ein Notizbuch zugelegt und schreibe: Im Zug, in meinen Freistunden und Pausen, manchmal abends im Bett. Ich schreibe die wichtigsten Stellen und Dialoge auf, mache mir kurze Notizen, was dazwischen passieren sollte. Und wenn ich will, kann ich mich irgendwann mal hinsetzen und aus einer guten Idee ein Buch schreiben. Mometnan arbeite ich aber erst an der zweiten Geschichte, dafür habe ich aber einige gute Ideen was man alles rausholen könnte. Falls ich irgendwann wirklich mal etwas gutes Schreiben sollte, was tatsächlich jemand veröffentlichen will, lasse ich es euch wissen, dann könnt ihr ja mal was davon lesen :D Nein aber es macht mir einfach Spaß zu schreiben, außerdem ist das eine super Möglichkeit, Wartezeiten zu überbrücken. Und ich habe etwas, auf das ich mich konzentrieren kann, wenn ich mich selbst gerade mal für eine Zeit ausblenden muss. Und wenn vielleicht irgendwann mal etwas produktives dabei herauskommt: win-win. Also dann, ich wünsche euch ein schönes Wochenende, bis dann.
Mittwoch, 29. November 2017
Hallo Leute, dieses Mal lasse ich euch mal weniger als einen Monat warten :D. Momentan sind meine Tage ziemlich eintönig: Ich gehe morgens zur Uni, schreibe fleißig mit, gehe wieder nach hause, esse was, lege mich aufs Sofa, schaue The walking dead, wenn ich mich aufraffen kann lerne ich nebenbei etwas, gehe duschen, esse wieder was, lege mich weiter aufs Sofa, mache mich fertig fürs Bett und gehe schlafen. Und dann alles wieder von vorne. Heute war der erste Tag seit langem, an dem ich mal wieder was anderes gemacht habe. Nach der Uni bin ich mit Sven und einem anderen Freund zu einem Vortrag gegangen, der "Zweifel am Studium" hieß. Tja, es läuft bei keinem von uns so wirklich super...Wir waren vielleicht 15 Minuten da drinnen, dann haben wir beschlossen, dass der Vortrag scheiße ist und sind gegangen. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof sind wir über den Weihnachtsmarkt gegangen und ich habe beschlossen, dass ich Bock auf Alkohol habe. Also habe ich Glühwein getrunken. Sven hatte vorher noch nie Glühwein getrunken, aber er mochte ihn nicht, also habe ich seinen Becher auch noch getrunken. Wir haben uns gut unterhalten, es war echt witzig, ich habe es echt sehr genossen. Es gibt in der Uni nicht wirklich viele Leute, mit denen ich Freizeit verbringen würde, aber Lukas ist echt okay. Umso trauriger, dass er die Uni verlassen will. Alle Leute die ich mag hören nach und nach mit dem Physikstudium auf, das ist echt traurig.
Naja, worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ich wollte mich eigentlich richtig hart besaufen, aber Sven hat es mir verboten. Aber ich war leicht angetrunken, das war sehr angenehm. Ich würde gerne wieder jeden Tag trinken... Es war schön, das nicht jeden Tag fühlen zu müssen. Es war schön, keine Angst zu haben. Es war schön, dass nichts mehr eine Bedeutung hatte, dass mir alles scheißegal war. Aber damals hat niemand etwas dazu gesagt, es hat niemanden interessiert. Aber jetzt habe ich jemanden, den es interessiert. Sven würde das nicht zulassen. Und das ist auch gut so. Er weiß besser was gut für mich ist als ich. Ich würde momentan einfach nur gerne den ganzen Tag trinken und mir die Haut aufschlitzen. Ich will, dass jede Bewegung und jede Berührung meinen Arm in Flammen aufgehen lässt. Ich bin gerne "das Mädchen mit den aufgeschlitzen Armen", ich weiß nicht warum, ich bin's einfach. Das bin ich jetzt schon so lange, ich weiß gar nicht mehr, wer ich vorher war. 9 Jahre Selbstverletzung ist eine sehr lange Zeit. Vor allem, wenn man selbst erst 21 ist.
Am Samstag war ich bei Nicole am Grab. Es war sehr schön gemacht, viele Kerzen und Blumen und alles, es war schön gemacht. Ich war zum ersten Mal da und ich habe ihr alles gesagt, was ich zu sagen hatte. Wie wütend ich war, eine lange Zeit. Dass ich es jetzt akzeptiere, dass ich ihre Entscheidung niemals gutheißen kann, weil es eine egoistische Entscheidung ist und weil es immer bessere werden kann, vor allem, wenn man schon ganz unten ist. Aber ich akzeptiere es. Und ich hoffe, sie hat jetzt ihren Frieden gefunden. Und dann stand ich einfach an ihrem Grab und habe geheult. Es war das erste Mal, dass ich um sie geweint habe, ich konnte es vorher nicht. Ich war einfach zu wütend. Doch jetzt bin ich es nicht mehr. Sven hat gedacht, es würde mich nicht so sehr treffen, weil ich nie geweint habe, doch es hat mich getroffen, es hat mich sogar richtig aus der Bahn geworfen, so sehr, dass ich einen Monat nicht regelmäßig in der Uni war. Letzte Woche war ich zum ersten Mal wieder bei allen Veranstaltungen. Diese Woche war ich Montag nicht bei meiner Mathe Übung, aber das lag daran, dass ich krank war, Dienstag und heute war ich wieder da. Und das Bedürfnis nach Alkohol und Rasierklingen ist nicht erst seit heute wieder da, es kommt und geht und heute ist es eben besonders stark. Das hatte ich aber auch schon bevor Nicole gestorben ist.
Naja, ich werde mich jetzt wieder meiner Serie widmen und mir dazu etwas Pizza nehmen, ist doch ein guter Ersatz zu Klingen und Alkohol oder? Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und ein angenehmes Wochenende, bis dann.
Naja, worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ich wollte mich eigentlich richtig hart besaufen, aber Sven hat es mir verboten. Aber ich war leicht angetrunken, das war sehr angenehm. Ich würde gerne wieder jeden Tag trinken... Es war schön, das nicht jeden Tag fühlen zu müssen. Es war schön, keine Angst zu haben. Es war schön, dass nichts mehr eine Bedeutung hatte, dass mir alles scheißegal war. Aber damals hat niemand etwas dazu gesagt, es hat niemanden interessiert. Aber jetzt habe ich jemanden, den es interessiert. Sven würde das nicht zulassen. Und das ist auch gut so. Er weiß besser was gut für mich ist als ich. Ich würde momentan einfach nur gerne den ganzen Tag trinken und mir die Haut aufschlitzen. Ich will, dass jede Bewegung und jede Berührung meinen Arm in Flammen aufgehen lässt. Ich bin gerne "das Mädchen mit den aufgeschlitzen Armen", ich weiß nicht warum, ich bin's einfach. Das bin ich jetzt schon so lange, ich weiß gar nicht mehr, wer ich vorher war. 9 Jahre Selbstverletzung ist eine sehr lange Zeit. Vor allem, wenn man selbst erst 21 ist.
Am Samstag war ich bei Nicole am Grab. Es war sehr schön gemacht, viele Kerzen und Blumen und alles, es war schön gemacht. Ich war zum ersten Mal da und ich habe ihr alles gesagt, was ich zu sagen hatte. Wie wütend ich war, eine lange Zeit. Dass ich es jetzt akzeptiere, dass ich ihre Entscheidung niemals gutheißen kann, weil es eine egoistische Entscheidung ist und weil es immer bessere werden kann, vor allem, wenn man schon ganz unten ist. Aber ich akzeptiere es. Und ich hoffe, sie hat jetzt ihren Frieden gefunden. Und dann stand ich einfach an ihrem Grab und habe geheult. Es war das erste Mal, dass ich um sie geweint habe, ich konnte es vorher nicht. Ich war einfach zu wütend. Doch jetzt bin ich es nicht mehr. Sven hat gedacht, es würde mich nicht so sehr treffen, weil ich nie geweint habe, doch es hat mich getroffen, es hat mich sogar richtig aus der Bahn geworfen, so sehr, dass ich einen Monat nicht regelmäßig in der Uni war. Letzte Woche war ich zum ersten Mal wieder bei allen Veranstaltungen. Diese Woche war ich Montag nicht bei meiner Mathe Übung, aber das lag daran, dass ich krank war, Dienstag und heute war ich wieder da. Und das Bedürfnis nach Alkohol und Rasierklingen ist nicht erst seit heute wieder da, es kommt und geht und heute ist es eben besonders stark. Das hatte ich aber auch schon bevor Nicole gestorben ist.
Naja, ich werde mich jetzt wieder meiner Serie widmen und mir dazu etwas Pizza nehmen, ist doch ein guter Ersatz zu Klingen und Alkohol oder? Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und ein angenehmes Wochenende, bis dann.
Donnerstag, 9. November 2017
Ich habe mich wieder länger nicht gemeldet. Nicht, weil ich keine Zeit hatte, ich hatte massig Zeit. Nein, vielmehr, weil echt mieser Scheiß passiert ist. Und ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte, was ich dazu sagen sollte. Aber es ist jetzt über 3 Wochen her, also werde ich es einfach erzählen. Es war letzten Montag vor 3 Wochen, ich saß gerade in einer Matheübung, als eine Freundin, Sarah, in unsere Mädels-Whatsapp-Gruppe geschrieben hat, dass sie dringend mit uns reden muss, persönlich. Ich habe geantwortet, dass ich nicht kommen kann, weil ich in Bonn war, dass sie mir aber gerne persönlich schreiben dürfe was los ist. Sie hat mir dann geschrieben, wollte wissen, ob Sven bei mir ist. War er nicht, deshalb wollte sie sich erst wieder melden, wenn Sven bei mir ist. Daraufhin habe ich mit 2 Freunden aus der Uni darüber spekuliert, was los sein könnte. Lukas, einer der Freunde, hat gewitzelt, dass sie vielleicht eine Affäre mit Sven hatte und jetzt von ihm schwanger ist oder sowas in der Art. Er hat sich allerhand solchen Blödsinn ausgedacht. Doch dann wollte ich mal ernsthaft wissen, warum Sven denn unbedingt dabei sein muss. Da hat Lukas gesagt, das einzig was ihm einfällt ist, als seelischer Beistand. Und in dem Moment wusste ich was los war. Irgendwas mit Nicole stimmte nicht. Sie war zu dem Zeitpunkt noch nicht lange aus der Klinik entlassen. Wegen eines Selbstmordversuches. Bestimmt hatte sie es wieder versucht. Carmen, die Freundin mit der ich und Lukas vorher überlegt hatten, was los sei, hat versucht mich zu beruhigen, aber ich war mir vielzu sicher. Nicole war seit Stunden nicht mehr online gewesen, und Sarah hat auch in der Mädelsgruppe nicht nach ihr gefragt. Außerdem war ihr Whatsapp Status "Ich fühle mich tot. Das einzige was mich daran erinnert noch lebendig zu sein ist der Schmerz" oder zumindest so ähnlich. Als ich 3 Stunden später endlich zu hause war, erzählte ich Sven, dass Sarah uns irgendetwas mitzuteielen hat und von meinem Verdacht, dass Nicole wieder versucht haben könnte, sich das Leben zu nehmen. Sven war, als ich ihm das erzählt habe, auf dem TS und hat mit Freunden gesprochen. Einer seiner Freunde, der gehört hatte was ich sagte, hat Sven daraufhin erzählt, dass sich morgens ein Mädchen vor einen Zug geworfen hat. 5 Minuten später hat sich Sarah dann gemeldet. Und es mir bestätigt. Nicole hatte sich morgens auf die Gleise gelegt und wurde von einem Güterzug erfasst, von Notarzt und Polizei für tot erklärt und von den Eltern identifiziert.
Nicole ist tot. Ich war 2 Tage vorher noch bei ihr, habe ihr beim Renovieren geholfen. Sie hat mir ihre neue Wohnung gezeigt, wir haben die ganze Tapete abgekratzt, Leuchtsterne von der Decke abgemacht und Möbel von den Vormietern auf den Dachboden getragen, auf dem Balkon geraucht und ne Menge geredet. Sie hat mir von der Klinik erzählt und dass sie sich auch bereits eine Therapeutin gesucht hat, die okay ist. Sie hat mir erzählt vor was sie Angst hat. Es gab viel, was ihr Angst gemacht hat, Menschen sind echt das letzte. Zumindest die meisten von ihnen. Ich habe versucht ihr Tipps zu geben, konnte ihr bei manchen Dingen sagen, was mir geholfen hatte. Wir haben auch über Selbstverletzung geredet. Wann wir es machen, also in welchen Situationen. Dass andere Leute es nicht verstehen. Wir haben über Beziehungen geredet, über Jungs, meinen ersten Freund, JP, der mit ihr das gleiche abgezogen hat, wie mit mir. Wir haben über andere Weiber gelästert, uns so gut verstanden, ich habe lange nicht mehr mit jemanden geredet, mit dem ich so auf einer Wellenlänge war. Und jetzt ist sie tot. Ich bin mit den anderen Mädels zum Bahnhof gefahren, wir haben Kerzen und Blumen für die aufgestellt. Eine Woche später war die Beerdigung. Es gab eine persönliche Verabschiedung, ich bin zusammen mit Laura und Janina zu ihr rein gegangen. Ihre Eltern haben uns vorher noch gesagt, dass sie nicht schlimm aussieht, ihr Vater meinte, sie lächelt sogar. Naja, gelächelt hat sie zwar meiner Meinung nach nicht (das wäre auch irgendwie gruselig gewesen) aber schlimm sah sie wirklich nicht aus, ihr Gesicht war unversehrt. Dann gab es eine Trauerfeier, die eine Lachnummer war. Der Redner hat, da sie die Farbe pink und Einhörner mochte, über die symbolische Bedeutung von Einhörnern und pink geredet. darüber, dass sie an den Wochenenden so gerne etwas mit ihrer Familie unternommen hat, dass sie zuhause die Prinzessin war. Bullshit. Ihre Eltern haben sie wie Scheiße behandelt. Es war echt eine Überwindung, ihnen mein Beileid auszusprechen, ich hätte ihnen lieber ins Gesicht gespuckt. Und wer war auch da? Richtig, JP, einer der Typen, die sie scheiße fand. Es waren viel zu viele Leute dort, die sie nicht mochte. Zum Schluss lief das Lied, dieses "die eine, die immer lacht" und so weiter. Es war ein Remix, ich musste fast laut lachen, als ich das gehört habe. Ich habe mich nach rechts und links umgesehen, und war nicht die einzige, die so reagiert hat. Zum Schluss kam noch die Beerdigung. Danach waren Sven Laura und ich noch etwas essen, haben uns etwas unterhalten. Und dann sind wir wieder nach Bonn gefahren.
Die erste Zeit war ich einfach nur wütend. Wütend auf die Leute, die sie schlecht behandelt haben. Und auch wütend auf sie. Es ist nicht so, dass ich nicht verstehen könnte, was einen Menschen soweit treibt, ich war selbst mal kurz davor. Aber man nimmt sich damit jede Chance. Es kann immer besser werden. Sie hatte selbst zu mir gesagt, dass alles besser werden wird, wenn sie ausgezogen ist, wenn ihr Klinikaufenthalt mit der Versicherung geklärt ist, wenn sie ihre Ausbildung in ein paar Wochen abgeschlossen hätte und volles Gehalt bekommen hätte. Und dann die Art, wie sie es getan hat. Sich auf die Gleise legen, der Zugfahrer, der das mit ansehen musste, die Leute am Bahnhof, die es gesehen haben. Das ist nicht okay. Die Leute, die sie zurück gelassen hat. Es hat mich aus der Bahn geworfen. Sven sagt, die ersten Tage danach war mir alles scheißegal. Auf alles bekam er die Antwort "Mir egal". Ich kann mich nicht mehr aufraffen, irgendwas für die Uni oder so zu tun, sobald ich nach hause komme, lege ich mich aufs Sofa und sehe fern, bis wir ins Bett gehen. So hat es mich aus der Bahn geworfen. Ich will gar nicht wissen, wie es für die Leute ist, die enger mit ihr waren. Wie es für Sarah ist und die zwei anderen besten Freundinnen von Nicole. Für ihre Geschwister. Ich hatte nur recht unregelmäßigen Kontakt zu ihr. Als wir noch zusammen zur Schule gegangen sind, war sie eine meiner engsten Freunde. Wir sind immer zusammen an der Kreuzstraße in Bus 4 eingestiegen. Sind bei der Abschlussfeier in der 10. Klasse zusammen mit Luisa händchenhaltend auf die Bühne gestolpert. Keiner von uns konnte auf hohen Schuhen laufen. Ich habe sie zu meinen Kindergeburtstagen eingeladen, als ich im Keller eine "Party" feiern durfte. Klar, wir haben uns auch mal gestritten, teilweise Wochen oder Monate nicht miteinander gesprochen. Meistens haben wir uns an der Bushaltestelle wieder vertragen, weil wir dort nur uns kannten und der Bus vor allem im Winter ständig Verspätung hatte. Das war langweilig, da musste man sich doch unterhalten, scheiß auf Streit. Ich habe viele schöne Erinnerungen an Nicole, ich mochte sie wirklich. Und ich bin sehr traurig, dass sie nicht mehr da ist. Es ist genug Zeit vergangen, dass ich nicht mehr wütend auf sie bin. Nur noch traurig. Sehr sogar. Aber ich weiß, dass es mir wieder besser gehen wird, ich stehe das durch, so wie ich immer alles durchgestanden habe. Daran hätte sie sich mal ein Beispiel nehmen können...okay, vielleicht bin ich doch noch ein kleines bisschen wütend. Aber ehrlich nur ein bisschen.
Nicole ist tot. Ich war 2 Tage vorher noch bei ihr, habe ihr beim Renovieren geholfen. Sie hat mir ihre neue Wohnung gezeigt, wir haben die ganze Tapete abgekratzt, Leuchtsterne von der Decke abgemacht und Möbel von den Vormietern auf den Dachboden getragen, auf dem Balkon geraucht und ne Menge geredet. Sie hat mir von der Klinik erzählt und dass sie sich auch bereits eine Therapeutin gesucht hat, die okay ist. Sie hat mir erzählt vor was sie Angst hat. Es gab viel, was ihr Angst gemacht hat, Menschen sind echt das letzte. Zumindest die meisten von ihnen. Ich habe versucht ihr Tipps zu geben, konnte ihr bei manchen Dingen sagen, was mir geholfen hatte. Wir haben auch über Selbstverletzung geredet. Wann wir es machen, also in welchen Situationen. Dass andere Leute es nicht verstehen. Wir haben über Beziehungen geredet, über Jungs, meinen ersten Freund, JP, der mit ihr das gleiche abgezogen hat, wie mit mir. Wir haben über andere Weiber gelästert, uns so gut verstanden, ich habe lange nicht mehr mit jemanden geredet, mit dem ich so auf einer Wellenlänge war. Und jetzt ist sie tot. Ich bin mit den anderen Mädels zum Bahnhof gefahren, wir haben Kerzen und Blumen für die aufgestellt. Eine Woche später war die Beerdigung. Es gab eine persönliche Verabschiedung, ich bin zusammen mit Laura und Janina zu ihr rein gegangen. Ihre Eltern haben uns vorher noch gesagt, dass sie nicht schlimm aussieht, ihr Vater meinte, sie lächelt sogar. Naja, gelächelt hat sie zwar meiner Meinung nach nicht (das wäre auch irgendwie gruselig gewesen) aber schlimm sah sie wirklich nicht aus, ihr Gesicht war unversehrt. Dann gab es eine Trauerfeier, die eine Lachnummer war. Der Redner hat, da sie die Farbe pink und Einhörner mochte, über die symbolische Bedeutung von Einhörnern und pink geredet. darüber, dass sie an den Wochenenden so gerne etwas mit ihrer Familie unternommen hat, dass sie zuhause die Prinzessin war. Bullshit. Ihre Eltern haben sie wie Scheiße behandelt. Es war echt eine Überwindung, ihnen mein Beileid auszusprechen, ich hätte ihnen lieber ins Gesicht gespuckt. Und wer war auch da? Richtig, JP, einer der Typen, die sie scheiße fand. Es waren viel zu viele Leute dort, die sie nicht mochte. Zum Schluss lief das Lied, dieses "die eine, die immer lacht" und so weiter. Es war ein Remix, ich musste fast laut lachen, als ich das gehört habe. Ich habe mich nach rechts und links umgesehen, und war nicht die einzige, die so reagiert hat. Zum Schluss kam noch die Beerdigung. Danach waren Sven Laura und ich noch etwas essen, haben uns etwas unterhalten. Und dann sind wir wieder nach Bonn gefahren.
Die erste Zeit war ich einfach nur wütend. Wütend auf die Leute, die sie schlecht behandelt haben. Und auch wütend auf sie. Es ist nicht so, dass ich nicht verstehen könnte, was einen Menschen soweit treibt, ich war selbst mal kurz davor. Aber man nimmt sich damit jede Chance. Es kann immer besser werden. Sie hatte selbst zu mir gesagt, dass alles besser werden wird, wenn sie ausgezogen ist, wenn ihr Klinikaufenthalt mit der Versicherung geklärt ist, wenn sie ihre Ausbildung in ein paar Wochen abgeschlossen hätte und volles Gehalt bekommen hätte. Und dann die Art, wie sie es getan hat. Sich auf die Gleise legen, der Zugfahrer, der das mit ansehen musste, die Leute am Bahnhof, die es gesehen haben. Das ist nicht okay. Die Leute, die sie zurück gelassen hat. Es hat mich aus der Bahn geworfen. Sven sagt, die ersten Tage danach war mir alles scheißegal. Auf alles bekam er die Antwort "Mir egal". Ich kann mich nicht mehr aufraffen, irgendwas für die Uni oder so zu tun, sobald ich nach hause komme, lege ich mich aufs Sofa und sehe fern, bis wir ins Bett gehen. So hat es mich aus der Bahn geworfen. Ich will gar nicht wissen, wie es für die Leute ist, die enger mit ihr waren. Wie es für Sarah ist und die zwei anderen besten Freundinnen von Nicole. Für ihre Geschwister. Ich hatte nur recht unregelmäßigen Kontakt zu ihr. Als wir noch zusammen zur Schule gegangen sind, war sie eine meiner engsten Freunde. Wir sind immer zusammen an der Kreuzstraße in Bus 4 eingestiegen. Sind bei der Abschlussfeier in der 10. Klasse zusammen mit Luisa händchenhaltend auf die Bühne gestolpert. Keiner von uns konnte auf hohen Schuhen laufen. Ich habe sie zu meinen Kindergeburtstagen eingeladen, als ich im Keller eine "Party" feiern durfte. Klar, wir haben uns auch mal gestritten, teilweise Wochen oder Monate nicht miteinander gesprochen. Meistens haben wir uns an der Bushaltestelle wieder vertragen, weil wir dort nur uns kannten und der Bus vor allem im Winter ständig Verspätung hatte. Das war langweilig, da musste man sich doch unterhalten, scheiß auf Streit. Ich habe viele schöne Erinnerungen an Nicole, ich mochte sie wirklich. Und ich bin sehr traurig, dass sie nicht mehr da ist. Es ist genug Zeit vergangen, dass ich nicht mehr wütend auf sie bin. Nur noch traurig. Sehr sogar. Aber ich weiß, dass es mir wieder besser gehen wird, ich stehe das durch, so wie ich immer alles durchgestanden habe. Daran hätte sie sich mal ein Beispiel nehmen können...okay, vielleicht bin ich doch noch ein kleines bisschen wütend. Aber ehrlich nur ein bisschen.
Dienstag, 10. Oktober 2017
Hallo zusammen. Das Semestern hat begonnen, seit Montag gehe ich wieder zur Uni. Yay. Dann hatte ich letzte Woche Geburtstag, ich bin jetzt 21, also überall auf der Welt volljährig. Mein Geburtstag war wie immer nicht so toll aber naja. Von meinem Freund habe ich einen Shopping Trip geschenkt bekommen, deswegen fahren wir morgen nach Köln. Ich freue mich schon darauf, hoffentlich finde ich etwas schönes. Auf die Uni habe ich natürlich gar keine Lust, aber wie es aussieht bekomme ich dieses Semester die Chance, mich so auf das Studium zu konzentrieren, wie ich das möchte. Ich muss ein Modul aus dem 1. Semester nachholen, da habe ich die Zulassung schon. Dann mache ich Experimentalphysik 3 und Theorie 2, wo ich jeweils nicht gezwungen bin, Übungsblätter abzugeben, was bedeutet, dass die den Stoff auf meine Weise und in meinem Tempo bearbeiten kann. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass ich ohne den Druck besser in der Uni sein werde. Dann habe ich noch Mathe 3 belegt, da muss ich zwar Aufgaben machen denke ich, aber das schaffe ich schon, schließlich habe ich bisher alle Mathe Module bestanden. Naja, mal schauen was der Uni Alltag dieses Semester so mit sich bringt, auch wenn ich keine Lust habe versuche ich mich zu motivieren und so gut ich kann zu lernen. Gut, das wollte ich kurz erzählen, damit ihr ein Lebenszeichen von mir habt, ich wünsche euch eine angenehme und erfolgreiche Woche, bis dann.
Sonntag, 1. Oktober 2017
Hallo zusammen. Ich versuche seit Tagen hier etwas zu schreiben, aber ich habe es bisher einfach nicht geschafft. Ich wollte davon erzählen, wie wunderschön mein Urlaub mit Sven war, aber erst hatte ich wegen der Uni keine Zeit und jetzt, tja, jetzt geht es mir so schlecht, dass ich mich nicht recht traue darüber zu schreiben, weil ich Angst habe, es in meiner momentanen Verfassung nicht zu schaffen dem gerecht zu werden. Aber ich will es trotzdem versuchen.
Wir sind in der Nach von Montag auf Dienstag los, mussten um 3 Uhr los, um 5:50 Uhr ging unser Flieger. Ich fand den Start des Flugzeuges noch genauso toll wie letztes Jahr, es ist einfach sehr faszinierend. Der Flug hat um die 3 Stunden gedauert und dann hatten wir noch einen knapp 3 stündigen Transfer zum Hotel. Um kurz vor 2 (also hier erst kurz vor 1, wie hatten eine Stunde Zeitverschiebung) sind wir im Hotel angekommen. Dort haben wir eingecheckt und ein Page hat uns zum Zimmer gefahren. Da waren wir schon hin und weg, ich meine Hallo, wir hatten unseren eigenen Pagen! Das Zimmer war auch echt schön, wir hatten ein Schlafzimmer, ein Badezimmer (mit Badewanne!), ein Wohnzimmer mit Kühlschrank, Schlafcouch und Fernseher und einen Balkon, von dem aus man das Meer sehen konnte. Da wir von der Anreise ziemlich erschöpft waren, sind wir an dem Tag erstmal nur zum Mittagessen gegangen und haben uns auf dem Zimmer etwas ausgeruht. Später haben wir am Pool vorbei geschaut, wir hatten einen kleinen Aquapark in der Anlage, mit 4 großen Wasserrutschen. Davon habe ich nie genug bekommen, ich bin nur irgendwann vom Treppen hoch rennen müde geworden. Am nächsten Tag waren wir erstmal am Strand. Die Liegen und Sonnenschirme waren kostenlos und es gab immer genug Platz. Leider waren die Wellen dort nicht so hoch wie auf Kreta, aber der Strand war natürlich trotzdem wunderschön. Meistens haben wir es so gemacht, dass wir den Morgen erstmal gemütlich im Hotelzimmer verbracht haben, also etwas ferngesehen oder auf dem Balkon sitzen und ne Zigarette rauchen oder sowas. Dann sind wir zum Mittagessen gegangen, von dort aus zum Meer und nach ein paar Stunden haben wir an den Pool gewechselt. Dann haben wir uns frisch gemacht, sind zum Abendessen gegangen und haben abends oft noch an der Bar gesessen. Cocktails waren nämlich im All-inclusive mit inbegriffen, da habe ich gerne ein paar getrunken. Am liebsten mochte ich den Choco Kiss, mit Schokolikör, Milch und einem Schuss Sahne. Aber wir haben fast alles mal ausprobiert, vom Sex on the Beach bis zum Mai Tai. Am Morgen des fünften Tages haben wir das Angebot bekommen, das Zimmer zu wechseln, denn unser erstes Zimmer war ziemlich weit vom Restaurant und vom Pool entfernt. Das haben wir auch gemacht, nachts durften wir nur leider feststellen, dass in der Villa irgendein dreckiges Scheißkind war, das die ganze Nacht gebrüllt hat. Die Eltern haben aus welchem Grund auch immer nichts dagegen gemacht, da war ich natürlich richtig bedient. Zum Glück sind die morgens immer schon früh aus dem Zimmer gegangen, dann konnte man sich noch ein paar Stunden hinlegen. Ich verstehe nicht, warum man unbedingt mit kleinen Kindern in den Urlaub fliegen muss. Man selbst kann den Urlaub nicht genießen und andere Leute dementsprechend auch nicht. Als Elternteil bist du im Urlaub doch nur der Sklave deines Kindes, oder sehe ich das falsch? Da ich nicht wusste, wessen Kind da immer die ganze Nacht heult, habe ich eine gute Lösung gefunden und einfach jeden, der ein Kind hatte böse angeguckt. Oh, noch etwas erfreuliches: es gab 6 kleine Katzen in der Anlage, die immer beim Essen um die Tische gehuscht sind, super süß. Sie waren nur leider nicht zutraulich, ganz nach dem Mott: nur füttern, nicht anfassen. Dann waren wir noch Jetski fahren, also Sven ist gefahren und ich habe mir an ihn geklammert. Das hat echt Spaß gemacht, richtig cool! Der Urlaub hat nur leider nicht so schön geendet, weil ich am letzten Abend eine dicke Erkältung bekommen habe. Auf der Rückreise wäre mein Kopf fast explodiert, dann hatte unser Flug auch noch Verspätung, weswegen wir fast eine Stunde lang im Flugzeug gesessen haben, bevor wir gestartet sind. Ich hatte weder Nasenspray noch ausreichend Taschentücher dabei und war so froh, als wir um 1 Uhr nachts endlich zu hause waren. Dort habe ich mich erstmal mit Nasenspray und Paracetamol zugeballert und wir sind noch mit einem Freund von Sven bei McDonalds essen gegangen, weil der Beziehungprobleme hatte und dringend reden musste. Am Ende war ich dann irgendwie um 4 Uhr morgens im Bett. Wir waren insgesamt 9 Nächte und 10 Tage weg, also sind wir Donnerstag Abend/Nacht zurück gekommen. Wir haben die restliche Woche bei unseren Eltern verbracht und sind Sonntag Abend wieder nach Bonn gefahren. Dort haben wir dann die Woche verbracht, Sven hat eine Klausur geschrieben und ich habe für meine gelernt. Das Wochenende waren wir wieder bei unseren Eltern und die Woche über wieder in Bonn. Ich habe Dienstag meine Klausur geschrieben (bin durchgefallen) und heute Nachmittag sind wir zurück gekommen. Jetzt haben wir noch eine Woche Ferien und dann geht es wieder los.
So, das war alles, was in den letzten Wochen passiert ist. Was gerade sonst so mit/in mir los ist würde ich lieber ein anderes Mal vertiefen, das ist mir gerade zu anstrengend, ich bin froh, dass ich endlich den Urlaubspost geschrieben habe. Nochmal als abschließende Information, falls das nicht so rübergekommen ist: Der Urlaub war wunderschön, ich wollte gar nicht mehr nach hause und bis auf den letzten Tag konnte ich über all die negativen Dinge die ich genannt habe gut hinwegsehen und habe mich sehr gut gefühlt und die Auszeit genossen. In diesem Sinn noch eine gute Nacht und einen schönen Sonntag, bis dann.
Wir sind in der Nach von Montag auf Dienstag los, mussten um 3 Uhr los, um 5:50 Uhr ging unser Flieger. Ich fand den Start des Flugzeuges noch genauso toll wie letztes Jahr, es ist einfach sehr faszinierend. Der Flug hat um die 3 Stunden gedauert und dann hatten wir noch einen knapp 3 stündigen Transfer zum Hotel. Um kurz vor 2 (also hier erst kurz vor 1, wie hatten eine Stunde Zeitverschiebung) sind wir im Hotel angekommen. Dort haben wir eingecheckt und ein Page hat uns zum Zimmer gefahren. Da waren wir schon hin und weg, ich meine Hallo, wir hatten unseren eigenen Pagen! Das Zimmer war auch echt schön, wir hatten ein Schlafzimmer, ein Badezimmer (mit Badewanne!), ein Wohnzimmer mit Kühlschrank, Schlafcouch und Fernseher und einen Balkon, von dem aus man das Meer sehen konnte. Da wir von der Anreise ziemlich erschöpft waren, sind wir an dem Tag erstmal nur zum Mittagessen gegangen und haben uns auf dem Zimmer etwas ausgeruht. Später haben wir am Pool vorbei geschaut, wir hatten einen kleinen Aquapark in der Anlage, mit 4 großen Wasserrutschen. Davon habe ich nie genug bekommen, ich bin nur irgendwann vom Treppen hoch rennen müde geworden. Am nächsten Tag waren wir erstmal am Strand. Die Liegen und Sonnenschirme waren kostenlos und es gab immer genug Platz. Leider waren die Wellen dort nicht so hoch wie auf Kreta, aber der Strand war natürlich trotzdem wunderschön. Meistens haben wir es so gemacht, dass wir den Morgen erstmal gemütlich im Hotelzimmer verbracht haben, also etwas ferngesehen oder auf dem Balkon sitzen und ne Zigarette rauchen oder sowas. Dann sind wir zum Mittagessen gegangen, von dort aus zum Meer und nach ein paar Stunden haben wir an den Pool gewechselt. Dann haben wir uns frisch gemacht, sind zum Abendessen gegangen und haben abends oft noch an der Bar gesessen. Cocktails waren nämlich im All-inclusive mit inbegriffen, da habe ich gerne ein paar getrunken. Am liebsten mochte ich den Choco Kiss, mit Schokolikör, Milch und einem Schuss Sahne. Aber wir haben fast alles mal ausprobiert, vom Sex on the Beach bis zum Mai Tai. Am Morgen des fünften Tages haben wir das Angebot bekommen, das Zimmer zu wechseln, denn unser erstes Zimmer war ziemlich weit vom Restaurant und vom Pool entfernt. Das haben wir auch gemacht, nachts durften wir nur leider feststellen, dass in der Villa irgendein dreckiges Scheißkind war, das die ganze Nacht gebrüllt hat. Die Eltern haben aus welchem Grund auch immer nichts dagegen gemacht, da war ich natürlich richtig bedient. Zum Glück sind die morgens immer schon früh aus dem Zimmer gegangen, dann konnte man sich noch ein paar Stunden hinlegen. Ich verstehe nicht, warum man unbedingt mit kleinen Kindern in den Urlaub fliegen muss. Man selbst kann den Urlaub nicht genießen und andere Leute dementsprechend auch nicht. Als Elternteil bist du im Urlaub doch nur der Sklave deines Kindes, oder sehe ich das falsch? Da ich nicht wusste, wessen Kind da immer die ganze Nacht heult, habe ich eine gute Lösung gefunden und einfach jeden, der ein Kind hatte böse angeguckt. Oh, noch etwas erfreuliches: es gab 6 kleine Katzen in der Anlage, die immer beim Essen um die Tische gehuscht sind, super süß. Sie waren nur leider nicht zutraulich, ganz nach dem Mott: nur füttern, nicht anfassen. Dann waren wir noch Jetski fahren, also Sven ist gefahren und ich habe mir an ihn geklammert. Das hat echt Spaß gemacht, richtig cool! Der Urlaub hat nur leider nicht so schön geendet, weil ich am letzten Abend eine dicke Erkältung bekommen habe. Auf der Rückreise wäre mein Kopf fast explodiert, dann hatte unser Flug auch noch Verspätung, weswegen wir fast eine Stunde lang im Flugzeug gesessen haben, bevor wir gestartet sind. Ich hatte weder Nasenspray noch ausreichend Taschentücher dabei und war so froh, als wir um 1 Uhr nachts endlich zu hause waren. Dort habe ich mich erstmal mit Nasenspray und Paracetamol zugeballert und wir sind noch mit einem Freund von Sven bei McDonalds essen gegangen, weil der Beziehungprobleme hatte und dringend reden musste. Am Ende war ich dann irgendwie um 4 Uhr morgens im Bett. Wir waren insgesamt 9 Nächte und 10 Tage weg, also sind wir Donnerstag Abend/Nacht zurück gekommen. Wir haben die restliche Woche bei unseren Eltern verbracht und sind Sonntag Abend wieder nach Bonn gefahren. Dort haben wir dann die Woche verbracht, Sven hat eine Klausur geschrieben und ich habe für meine gelernt. Das Wochenende waren wir wieder bei unseren Eltern und die Woche über wieder in Bonn. Ich habe Dienstag meine Klausur geschrieben (bin durchgefallen) und heute Nachmittag sind wir zurück gekommen. Jetzt haben wir noch eine Woche Ferien und dann geht es wieder los.
So, das war alles, was in den letzten Wochen passiert ist. Was gerade sonst so mit/in mir los ist würde ich lieber ein anderes Mal vertiefen, das ist mir gerade zu anstrengend, ich bin froh, dass ich endlich den Urlaubspost geschrieben habe. Nochmal als abschließende Information, falls das nicht so rübergekommen ist: Der Urlaub war wunderschön, ich wollte gar nicht mehr nach hause und bis auf den letzten Tag konnte ich über all die negativen Dinge die ich genannt habe gut hinwegsehen und habe mich sehr gut gefühlt und die Auszeit genossen. In diesem Sinn noch eine gute Nacht und einen schönen Sonntag, bis dann.
Montag, 18. September 2017
Hallo Leute, ich wollte mich nur mal kurz wieder melden! Seit Donnerstag Abend bin ich wieder in Deutschland, der Urlaub war wunderschön! Gestern sind Sven und ich wieder nach Bonn gefahren, da Sven morgen eine Klausur schreibt. Ich verbringe gerade auch sehr viel Zeit mit lernen, auch wenn ich Physik nicht mehr sehen kann. Ich melde mich die Tage nochmal und erzähle genaueres über den Urlaub und die vergangenen Tage, wollte nur mal schnell etwas von mir hören lassen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und eine erfolgreiche Woche, bis dann!
Dienstag, 29. August 2017
Guten Abend meine Lieben. Seit die Klausuren durch sind, habe ich schon wieder viel gemacht! Erstmal sind wir wieder zurück zu unseren Eltern gekommen, weil ich die Katzen von unserem Nachbarn versorgen musste, der war 10 Tage im Urlaub. Ich liebe diese Katzen, zwei so süße und liebe Wesen, die ich am liebsten adoptiert hätte. Dann ist Laura aus Amerika zurück gekommen und wir sind eine Runde um den See gelaufen und haben gequatscht. Dann war ich nochmal einen Abend bei Sophie und wir haben was getrunken und über die alten Zeiten geredet und Neuigkeiten ausgetauscht. Mit Charis habe ich mich auch schon zwei Mal getroffen, wir haben den Garten von meinem Nachbarn genutzt um uns dort gemütlich hinzusetzen und was zu trinken. Mit Svens Freunden haben wir uns auch ein paar Mal getroffen, einmal sind wir zu KFC zum Essen gefahren, einmal sind wir einfach durch den Ort gegangen, haben Döner und Eis gegessen und sonst habe ich die Jungs auch mal unter sich gelassen. Ich hatte echt viel Spaß in den letzten Wochen, fands super schön wieder so lange in der Heimat zu sein und so viele Menschen wiederzusehen, es war auch mit alles echt schön! Mit meinem Vater verstehe ich mich auch ganz gut, er freut sich, dass ich so viel bei ihm bin und nachdem ich in Bonn ein wenig Abstand gewinnen konnte, fällt mir seine Gesellschaft auch nicht mehr so schwer. Vor einem Jahr wäre es für mich undenkbar gewesen, wieder wochenlang mit ihm in einer Wohnung zu leben, aber es funktioniert. Ich koche oft etwas, wir gehen spazieren und schweigen uns nicht die ganze Zeit an, wenn wir im selben Zimmer sitzen, das ist echt erleichternd. Sven übernachtet auch oft bei seiner Mutter, aber ich bleibe dann meistens bei meinem Vater. Seit Mario uns vor ein paar Wochen mal wieder um 7 Uhr morgens mit seiner scheiß Musik aus dem Bett geschmissen hat, ich den ganzen Tag nichts für die Uni machen konnte, weil ich nicht geschlafen habe und ich mich mit Sven wegen diesem Verhalten richtig schlimm gestritten habe, will ich nicht mehr da schlafen. Denn es ist jedes Mal das gleiche: Aus irgendeinem Grund werden wir immer in aller Herrgottsfrühe geweckt, ich raste aus, weil ich es unmöglich finde, sich einem Gast gegenüber so zu verhalten. Ich will Mario anbrüllen und ihm ins Gesicht treten und ihm sagen, was für ein beschissener Wichser er ist, denn es ist so furchtbar, dass er sich immer wie der letzte Arsch benimmt und niemand etwas dagegen sagt. Dann wird Sven sauer und schnauzt mich an, dass ich das nicht machen kann und dass ich mich dann nie wieder dort blicken lassen darf, aber er doch gerne weiterhin zu seiner Mutter möchte und ich will das dann nicht mehr auf mir sitzen lassen und fühle mich verraten, weil ich etwas Unterstützung nett fände, wenn mich jemand schlecht behandelt, auch wenn das der verfickte Mann seiner Mutter ist. Aber naja, ich könnte mich jetzt wieder ewig über dieses Arschloch aufregen, aber ich lasse das mal lieber. Auf jeden Fall weigere ich mich seitdem dort zu übernachten. Ich will generell nicht mehr dort sein, wenn Mario auch dort ist, weil ich mich auch langsam nicht mehr zusammenreißen kann. Ich kann nicht lächeln und nett mit diesem Mann plaudern, wenn ich ihm einfach nur ins Gesicht spucken und ihm sagen will, was für ein Wichser er ist. Es geht einfach nicht mehr, ich kann und will nicht mehr mit ihm in einem Zimmer sein. Haha und es kommt noch besser: Sven, seine Mutter und ich wollten in ein XXL Restaurant bei uns in der Nähe gehen. Als Mario das mitbekommen hat, wollte er mitkommen und jetzt muss ich mit diesem Mann auch noch an einem Tisch sitzen und der Abend wird eine Qual. Eigentlich hatte ich mich auf einen gemütlichen Abend gefreut, aber schön, ich werde ja mal wieder nicht gefragt. Man kann ihm ja nicht einfach sagen, dass er nicht mitkommen darf. Doch, genau das kann man sehr wohl, dann bekäme er wenigstens mal Konsequenzen für sein schlechtes Verhalten. Aber wie der Abend für mich wird interessiert ja mal wieder keinen. Hauptsache Kleinkind Mario bekommt seinen Willen. Für mich wird der Abend eine Zerreisprobe für meine Nerven und eine Verschwendung von Kalorien. Ich esse eigentlich nur in netter und entspannter Atmosphäre, weil ich das Essen genießen will.
So, aber jetzt zum Schluss noch etwas erfreuliches: Sven und ich haben heute unseren Urlaub gebucht. Nächste Woche Dienstag geht es los, wir fliegen für 9 Tage nach Bulgarien, ans schwarze Meer. Der Urlaub war noch ein Geschenk von Svens Stiefmutter zum Abschluss und da wir letztes Jahr den Urlaub, den mein Vater uns zum Abschluss geschenkt hat genutzt haben, hatten wir noch einen Urlaub frei. Ich freue mich mega auf den Urlaub. Die Anlage ist mega schön, wir haben einen eigenen Wasserrutschenpark in der Hotelanlage! 500 Meter bis zum Strand, all inclusive, es wird bestimmt der Hammer!! So, damit verabschiede ich mich erstmal wieder, ich wünsche euch noch eine schöne Woche, bis dann!
So, aber jetzt zum Schluss noch etwas erfreuliches: Sven und ich haben heute unseren Urlaub gebucht. Nächste Woche Dienstag geht es los, wir fliegen für 9 Tage nach Bulgarien, ans schwarze Meer. Der Urlaub war noch ein Geschenk von Svens Stiefmutter zum Abschluss und da wir letztes Jahr den Urlaub, den mein Vater uns zum Abschluss geschenkt hat genutzt haben, hatten wir noch einen Urlaub frei. Ich freue mich mega auf den Urlaub. Die Anlage ist mega schön, wir haben einen eigenen Wasserrutschenpark in der Hotelanlage! 500 Meter bis zum Strand, all inclusive, es wird bestimmt der Hammer!! So, damit verabschiede ich mich erstmal wieder, ich wünsche euch noch eine schöne Woche, bis dann!
Dienstag, 8. August 2017
Hallo ihr Lieben, wie versprochen melde ich mich nach Mathe. Gestern war die Klausur, heute war Einsicht, ich habe bestanden, zwar nur mit einer 4,0, aber bestanden, das war mein Ziel. Ich freue mich natürlich riesig, auch wenn man sich über eine 4 eigentlich nicht freuen sollte, aber mir war es nur wichtig zu bestehen. Das heißt nämlich, dass ich mich jetzt voll auf Experimentalphysik konzentrieren kann, vielleicht schaffe ich es ja dann in der Nachklausur, auch das zu besten, dann müsste ich für dieses Semester nur theoretische Physik nachholen. Nach der Klausur habe ich erstmal die erste Mangaserie von Sven gelesen, Blood C, war aber nicht ganz mein Ding. Heute habe ich dann My Girlfriend is a Fiction gelesen, das hat mir schon etwas besser gefallen. Mal schauen, was ich in den nächsten Tagen noch so alles lesen werde. Nachdem Sven und ich Assasination Classroom beendet haben, gucken wir jetzt Akame ga Kill (oder so), auch ein ganz guter Anime. Und obwohl eigentlich alles super sein sollte, ist es das natürlich nicht. Ich habe keine Ahnung, was schon wieder mit mir los ist. Ich weiß gar nichts mit mir anzufangen, habe auf nichts Lust. Ich will eigentlich nur im Bett liegen bleiben. Das lesen hat mir keinen Spaß gemacht, Sims spielen macht mir auch keinen Spaß, sobald ich etwas gucke und ein Charakter stirbt, fange ich an zu heulen, selbst, wenn ich den Charakter nicht mal mochte. Ich verstehe mich gerade selbst nicht. Es müsste mir super gehen! Ich habe Mathe bestanden, alle Klausuren fürs erste hinter mir, habe jetzt Ferien und kann endlich mal wieder alles machen, was ich will, worauf ich während des Semesters verzichtet habe, aber ich habe keine Lust irgendwas davon zu machen. Ich denke momentan viel darüber nach, was für ein Mensch ich eigentlich bin, bzw. was für einer ich gerne wäre. Ich versuche so zu sein, wie ich gerne wäre, aber naja, das wirkt einfach nur gespielt, ich meine, das ist es ja schließlich auch. Ich stelle mir vor dass ich, wenn ich einfach nur rund um die Uhr auf mein Verhalten mache, nichts tue, ohne darüber nachzudenken, dass ich dann irgendwann so wäre wie ich es will, aber dann sehe ich, was für ein Haufen Arbeit das ist. Das würde ich nie schaffen, ich bin nicht so beherrscht und kann in jeder Situation erstmal darüber nachdenken, wie ich darauf reagieren soll, ich habe meine eigenen Emotionen nicht im Griff, wenn mich etwas richtig sauer macht oder mir nicht in den Kram passt, dann fällt es mir schwer, das zu verbergen (was zum Beispiel etwas ist, was ich gerne ändern würde). Ich finde es sehr bewundernswert, wenn jemand sich selbst permanent im Griff hat, die Kontrolle nicht verliert, so wäre ich auch gerne. Aber was rede ich da, ich bin jawohl eigentlich aus dem Alter raus in dem man es nötig hat, anderen Leuten etwas vorzumachen. In 2 Monaten werde ich 21, dann darf ich sogar ins Casino gehen :D. Nicht dass ich das wollen würde, aber ich könnte. Oh man, ich frage mich, wo die letzten 10 Jahre geblieben sind. Oder zumindest die letzten 5. War ich nicht vor ein paar Tagen erst alt genug, um mir selbst Alkohol zu kaufen? Und seit wann muss ich eigentlich was für Klausuren tun? Wann habe ich angefangen, mich über eine verdammte 4 zu freuen? Seit 10 Monaten wohne ich jetzt schon in Bonn, es kommt mir vor, als wäre ich gestern erst hier hin gezogen. Wann habe ich eigentlich angefangen, mich in einer Stadt auszukennen? Wie kann es ein, dass ich jemandem "meine" Stadt zeigen kann, ich kenne mich doch nirgendwo aus! So, also ihr merkt selbst, ich bin gerade in irgendeiner Krise...Und dann ist ja jetzt auch noch das zweite Semester rum. Jetzt verändert sich wieder alles. Servan ist schon weg, Casandra hat jetzt auch aufgehört. Lukas hat auch noch keine Prüfung bestanden, er hört wahrscheinlich auch auf. Das heißt, wenn im Oktober das dritte Semester startet, bin ich wieder alleine. Ich will nicht wieder alleine sein. Aber alle Leute, mit denen ich mich angefreundet habe hören entweder auf oder sind in einem höheren Semester als ich. Ich will nicht wieder ganz alleine einen Hörsaal suchen müssen, oder die einzige sein, die in der Übungsgruppe keinen Partner hat. Das ist doch scheiße, warum hören ausgerechnet alle Leute auf zu studieren, mit denen ich was zu tun hatte? Noch so etwas, was ich an mir selbst absolut ätzend finde. Ich hab solche Angst vor Menschen, ich bekomme jetzt schon Bauchschmerzen bei dem Gedanken daran, im Oktober wieder zur Uni zu müssen. Ich möchte mich nicht immer so hilflos fühlen, aber ich habe solche Angst vor Zurückweisung. Wenn es nur um meine körperliche Unversehrtheit gehen würde kein Problem, ich bin gut darin, Leuten auf die Fresse zu hauen, ich habe keine Angst davor, dass mich jemand körperlich verletzten könnte..das kann man nämlich kaum. Aber jeder andere Kontakt zu Menschen, der über "meine Faust trifft dein Gesicht" hinausgeht, fällt mir so unglaublich schwer. Und ich schaffe es nicht, das zu ändern, ich wüsste nicht, wie das gehen soll, was ich dafür machen muss. Mich einfach überwinden? Ich habe das Gefühl, je öfter ich das mache, desto schwerer fällt es mir, mich beim nächsten Mal wieder zu überwinden, es wird immer nur schlimmer, nie besser. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mein Leben jemals anders sein wird. Es ist jetzt schon so lange so. Ich kann mir meine Zukunft nicht vorstellen. Ich glaube nicht, dass ich irgendwann gut genug bin, um mein Studium abzuschließen. Ich glaube nicht, dass ich meine Ängste irgendwann soweit im Griff habe, dass ich Bewerbungsgespräche führen und einen Job finden kann. Und ich glaube, dass ist momentan auch mein Problem. Dass ich selbst nicht an meine Zukunft glauben kann, dass ich nicht bereit bin mich anzustrengen, damit es vielleicht irgendwann besser wird. Vielleicht wäre es ein Anfang, sich nicht mehr im Bett zu verkriechen, wenn ich diesen riesigen Berg voller Arbeit und Überwindung vor mir sehe...
Donnerstag, 3. August 2017
Wunderschönen guten Abend meine Lieben! Heute war ein richtig schöner Tag! Ich bin so froh, endlich Semesterferien zu haben. Ich muss zwar lernen und so, aber dafür kann ich das in meinem Rythmus machen. Morgens erstmal ausschlafen und ruhig in den Tag starten, dann was für die Uni machen, zwischendurch mal was essen oder spazieren gehen oder sowas, Aufgaben durchrechnen ohne Stress zu haben, weil man die rechtzeitig fertig haben muss. Dann abends gemütlich was lesen oder was gucken. Und das ohne Druck zu haben, am nächsten Tag früh raus zu müssen und guten Gewissens bis 3 vor dem Fernseher zu sitzen. Herrlich. Es gibt Leute, die brauchen Druck um produktiv zu sein, aber bei mir ist das das Gegenteil, ich bin auch so fleißig und kann mich dann deutlich besser konzentrieren, weil ich nicht so angespannt bin.
Naja, aber zurück zu meinem Tag. Erstmal hatte ich um 13 Uhr ein freiwilliges Tutorium, für die bevorstehende Matheklausur. Dann waren 2 von Svens Freunden da. Ich bin so um halb 4 nach hause gekommen, wir haben alle zusammen was gegessen und wir haben ihnen Bad Godesberg gezeigt. Weil es hier aber nicht so viel zu sehen gibt, sind wir in die Innenstadt von Bonn gefahren, dort haben wir ihnen eines der Uni-Gebäude gezeigt und sind dann etwas durch die Stadt gegangen und zum Schluss waren wir im Comicbuchladen, den kannte mein Freund selber noch nicht, damit konnte ich die Jungs richtig begeistern. Hat mir ein Mädchen aus dem Biologie-Studiengang, mit denen ich ja am Anfang des ersten Semesters etwas mehr zu tun hatte, damals bei einer Stadtrundtour gezeigt. Mein Freund und ich haben uns den ersten Teil von Attack on Titan und von Chi (ein Manga über eine Katze *o*) gekauft. Zum Abschluss waren wir noch Eis essen und sind dann wieder in unsere Wohnung gefahren. Als Svens Freunde weg waren habe ich noch was Mathe gelernt und Der Lehrer geguckt. Dann haben wir die Ergebnisse von der Astro Klausur bekommen: bestanden mit 2,7. Das ist voll okay, dafür, dass wir einen sehr theoretisch veranlagten Professor hatten. Ja und jetzt lasse ich noch etwas den Abend ausklingen. Ich wünsche euch auch noch einen schönen Abend und schonmal ein schönes Wochenende, ich melde mich wahrscheinlich dann nach der Matheklausur wieder. Bis dann!
Naja, aber zurück zu meinem Tag. Erstmal hatte ich um 13 Uhr ein freiwilliges Tutorium, für die bevorstehende Matheklausur. Dann waren 2 von Svens Freunden da. Ich bin so um halb 4 nach hause gekommen, wir haben alle zusammen was gegessen und wir haben ihnen Bad Godesberg gezeigt. Weil es hier aber nicht so viel zu sehen gibt, sind wir in die Innenstadt von Bonn gefahren, dort haben wir ihnen eines der Uni-Gebäude gezeigt und sind dann etwas durch die Stadt gegangen und zum Schluss waren wir im Comicbuchladen, den kannte mein Freund selber noch nicht, damit konnte ich die Jungs richtig begeistern. Hat mir ein Mädchen aus dem Biologie-Studiengang, mit denen ich ja am Anfang des ersten Semesters etwas mehr zu tun hatte, damals bei einer Stadtrundtour gezeigt. Mein Freund und ich haben uns den ersten Teil von Attack on Titan und von Chi (ein Manga über eine Katze *o*) gekauft. Zum Abschluss waren wir noch Eis essen und sind dann wieder in unsere Wohnung gefahren. Als Svens Freunde weg waren habe ich noch was Mathe gelernt und Der Lehrer geguckt. Dann haben wir die Ergebnisse von der Astro Klausur bekommen: bestanden mit 2,7. Das ist voll okay, dafür, dass wir einen sehr theoretisch veranlagten Professor hatten. Ja und jetzt lasse ich noch etwas den Abend ausklingen. Ich wünsche euch auch noch einen schönen Abend und schonmal ein schönes Wochenende, ich melde mich wahrscheinlich dann nach der Matheklausur wieder. Bis dann!
Montag, 31. Juli 2017
Guten Abend zusammen. Ja, geschafft, es ist noch keinen Monat her, seit ich das letzte Mal geschrieben habe! Und das, obwohl ich gerade mitten in der Prüfungsphase bin. Naja gut, das Praktikum habe ich soweit ja schon bestanden, letzte Woche habe ich Astro und Ex II geschrieben, für die Theo Prüfung diese Woche habe ich mich eben abgemeldet un in einer Woche schreibe ich Mathe. Ex II habe ich leider nicht bestanden, das ist auch der Grund, warum ich mich bei Theo abgemeldet habe: Ich will mich bei den Nachprüfungen voll und ganz auf Ex II konzentrieren, damit ich auch mal die Chance habe, das zu bestehen. Für Mathe lerne ich fleißig, ich habe mir einen Lernzettel erstellt, kann den auch schon auswendig und werde die restlichen Tage damit verbringen, Altklausuren durchzurechnen. Morgen habe ich dann Ex II Klausureinsicht, da kann ich mir dann schön angucken, was ich alles falsch gemacht habe und Donnerstag habe ich noch ein Tutorium für Mathe. Ich hoffe, ich bestehe Mathe beim ersten Versuch. Also für nächsten Montag Daumen drücken! Gut, das war so das neuste aus der Uni, was gibt es sonst so zu erzählen? Achja, mein Freund hat mich dazu bekommen, mit ihm Animes zu gucken. Ich hatte mit ihm ja schonmal Angle Beats geguckt und in den letzten Wochen haben wir erst Attack on Titan geguckt (sehr zu empfehlen), danach haben wir Kill la Kill geguckt und momentan gucken wir Assasination Classroom. Außerdem habe ich mal alle Mangas von Sven ausgepackt, die standen bisher nur in unserer Abstellkammer, und will mich da mal durchlesen. Damit werde ich aber erst nach der Matheklausur anfangen. Außerdem will ich mir den Manga zu Attack on Titan kaufen, der Anime hat es mir echt angetan. Ich stehe total auf Levi, falls jemand den Anime gesehen hat :D.
Naja, ansonsten muss ich zugeben, gibt es nicht wirklich etwas zu erzählen. Es ist alles wie immer, viel für die Uni zu tun, was ich in meiner Freizeit mache habe ich ja schon gesagt, mehr zu erzählen gibt es vielleicht nach Mathe, wenn ich mich auch mal wieder mit ein paar Leuten treffen kann und mehr Freizeit habe. Und vielleicht erfahre ich ja auch irgendwann mal, wie meine Astro Prüfung gelaufen ist, was mich natürlich am meisten interessiert, da ich ausnahmsweise mal Ahnung von dem habe, was ich in der Klausur tue :D. Aber leider brauchen die bei Astro immer am längsten, um die Klausuren zu korrigieren. Bei Ex II habe ich das Ergebnis noch am gleichen Abend erfahren, bei Mathe wird es auch immer so gemacht, aber nein, auf Astro darf ich wochenlang warten. Ich weiß gar nicht, wie ich das nächste Semester überstehen soll, da habe ich kein Astro mehr :(...Ich will ja auf jeden Fall das Praktikum weg lassen. Dann habe ich mit dem Fach, das ich vom letzten Semestern noch nachholen muss insgesamt 4 Fächer, das reicht mir. Dann brauche ich halt am Ende ein Jahr länger, ist ja egal. Außerdem habe ich die scheiß Praktika dann nicht umsonst gemacht, falls ich mich in einem Jahr dazu entscheide, etwas anderes zu machen, das Thema gibt es natürlich auch noch. Aber ich denke nicht mehr so viel darüber nach, konzentriere mich lieber darauf jetzt das Beste daraus zu machen. Und in einem Jahr sehe ich dann weiter. Wenn es mit Physik nicht klappt will ich vielleicht ein Fernstudium machen, so kann ich nämlich Psychologie studieren ohne den NC dafür zu haben, das ist ziemlich cool. Außerdem kann ich mich dann den ganzen Tag in meiner Wohnung verkriechen und auf meine Weise lernen und nicht so, wie es irgendein System von mir verlangt, das fände ich auch sehr angenehm. Aber noch ist Physik nicht verloren, ich beiße mich da schon irgendwie durch.
So und zum Abschluss für heute bekommt ihr mal wieder einen Song, den ich momentan auf Dauerschleife höre. Ohne Scheiß, ich höre seit Tagen kein anderes Lied mehr als das. Das ist aus dem Soundtrack von Attack on Titan, ich kann euch nur empfehlen euch das mal anzuhören :) Gut, damit verabschiede ich mich fürs erste, ich wünsche euch eine schöne und erfolgreiche Woche, bis bald!
Naja, ansonsten muss ich zugeben, gibt es nicht wirklich etwas zu erzählen. Es ist alles wie immer, viel für die Uni zu tun, was ich in meiner Freizeit mache habe ich ja schon gesagt, mehr zu erzählen gibt es vielleicht nach Mathe, wenn ich mich auch mal wieder mit ein paar Leuten treffen kann und mehr Freizeit habe. Und vielleicht erfahre ich ja auch irgendwann mal, wie meine Astro Prüfung gelaufen ist, was mich natürlich am meisten interessiert, da ich ausnahmsweise mal Ahnung von dem habe, was ich in der Klausur tue :D. Aber leider brauchen die bei Astro immer am längsten, um die Klausuren zu korrigieren. Bei Ex II habe ich das Ergebnis noch am gleichen Abend erfahren, bei Mathe wird es auch immer so gemacht, aber nein, auf Astro darf ich wochenlang warten. Ich weiß gar nicht, wie ich das nächste Semester überstehen soll, da habe ich kein Astro mehr :(...Ich will ja auf jeden Fall das Praktikum weg lassen. Dann habe ich mit dem Fach, das ich vom letzten Semestern noch nachholen muss insgesamt 4 Fächer, das reicht mir. Dann brauche ich halt am Ende ein Jahr länger, ist ja egal. Außerdem habe ich die scheiß Praktika dann nicht umsonst gemacht, falls ich mich in einem Jahr dazu entscheide, etwas anderes zu machen, das Thema gibt es natürlich auch noch. Aber ich denke nicht mehr so viel darüber nach, konzentriere mich lieber darauf jetzt das Beste daraus zu machen. Und in einem Jahr sehe ich dann weiter. Wenn es mit Physik nicht klappt will ich vielleicht ein Fernstudium machen, so kann ich nämlich Psychologie studieren ohne den NC dafür zu haben, das ist ziemlich cool. Außerdem kann ich mich dann den ganzen Tag in meiner Wohnung verkriechen und auf meine Weise lernen und nicht so, wie es irgendein System von mir verlangt, das fände ich auch sehr angenehm. Aber noch ist Physik nicht verloren, ich beiße mich da schon irgendwie durch.
So und zum Abschluss für heute bekommt ihr mal wieder einen Song, den ich momentan auf Dauerschleife höre. Ohne Scheiß, ich höre seit Tagen kein anderes Lied mehr als das. Das ist aus dem Soundtrack von Attack on Titan, ich kann euch nur empfehlen euch das mal anzuhören :) Gut, damit verabschiede ich mich fürs erste, ich wünsche euch eine schöne und erfolgreiche Woche, bis bald!
Sonntag, 2. Juli 2017
Wunderschönen guten Abend zusammen. Ist mein letzter Post wirklich schon wieder 6 Wochen her? Schockierend...Aber ich habe gute Nachrichten: Heute habe ich mal nicht vor über Dinge zu heulen, die ich jedes Mal wieder aufs Neue nenne, sondern werde stattdessen von meinem wundervollen Wochenende erzählen. Also, erstmal habe ich mein Praktikum fertig, weshalb ich jetzt auch wieder etwas mehr Zeit habe. Deshalb konnte ich mir endlich mal wieder ohne schlechtes Gewissen ein schönes Wochenende machen. Freitag waren wir wie immer erstmal bei Svens Mutter, haben dort geschlafen, ich bin dann Samstag Morgen schon relativ zeitig zu meinem Vater gefahren, damit Sven Zeit mit seiner Mutter verbringen konnte und ich Zeit hatte, was für die Uni zu machen. Joa, dann habe ich auch ein paar Stunden was für die Uni erledigt und bin nachmittags mit meinem Vater zu einem Mittelaltermarkt gefahren, da haben wir was gebummelt, er hat mir eine Kette gekauft und wir haben eine Kleinigkeit gegessen. Abends bin ich mit meinem Freund feiern gegangen, denn ein paar Freunde von ihm hatten Abiball. Es war einfach so ein unglaublich schöner Abend. Ich habe so viele Leute wieder getroffen, die ich teilweise schon ein Jahr nicht mehr gesehen habe, also quasi seit meinem eigenen Abiball. Schon als wir rein gekommen sind, hat uns der Fachvorsitzende unserer mündlichen Englischprüfung begrüßt und wir haben erstmal mit einem von Svens Freunden und ein paar weiteren Lehrern Fotos gemacht. Dann war natürlich ein großer Teil unseres ehemaligen Bio Lks da, erschreckenderweise bin ich gar nicht dazu gekommen mehr als Hallo und Tschüss mit Richard zu reden. Das finde ich auch sehr schade, aber es hat sich irgendwie nicht ergeben. Dann hat uns unser ehemaliger Pädagogiklehrer begrüßt und uns ein Bier ausgegeben. Ich habe kurz Luisa, ein Mädchen aus meiner Stufe getroffen, dann noch Niklas, meinen 10. Klasse Deutsch-Buddy, falls sich noch jemand erinnert. Dann noch den Ex meiner früheren besten Freundin, mit dem ich mich nett über früher unterhalten habe und später habe ich viel mit dem Kumpel eines Kumpels rumgehangen, der mich aus irgendeinem Grund ziemlich geil fand. Ich habe ein paar Mädchen aus meiner Stufe getroffen, mit denen ich nie viel zu tun hatte, aber irgendwie hat man sich trotzdem kurz umarmt und Neuigkeiten ausgetauscht. Und genau das habe ich so genossen: So viele Leute, die ich von früher kenne, die einen einfach umarmt haben, selbst wenn man nicht viel miteinander zu tun hatte, zu hören, was sie jetzt so machen und selbst zu erzählen, wie es läuft. Alle waren so unglaublich herzlich (was wahrscheinlich daran lag, dass wir alle hackevoll waren) und es gab so vieles, was man sich zu erzählen hatte. Natürlich gab es auch doofe Momente, ich wollte wieder tausend Leuten wegen irgendwelchen Kleinigkeiten auf die Fresse hauen (so viel zum Thema herzlich...) und natürlich habe ich mich zwischendurch wieder auf Toilette verpisst, um mir irgendwas aufzuschneiden, aber das gehört irgendwie bei mir dazu, wenn ich feiern gehe. Ich muss kurz wegen irgendeiner Kleinigkeit ausrasten, beruhigt werden und dann einfach da weiter machen, wo wir aufgehört haben, da macht auch keiner mehr eine große Sache draus. Aber zum Glück gehe ich auch nicht so oft feiern, um genau zu sein war das seit meinem Abiball das erste Mal :D. Aber wenn ich es öfter machen würde, wäre es auch nichts besonderes mehr. Die meisten Leute haben das gar nicht verstanden, aber es hat mir persönlich einfach so viel bedeutet, wenn jemand zu mir gekommen ist, mich umarmt hat, mit mir gesprochen hat. Ich erinnere mich an jedes Gespräch, was ich an diesem Abend geführt habe. Früher haben die Leute halt einfach nicht so viel mit mir geredet oder mich überhaupt irgendwie wahrgenommen. Früher hätte ich es mich auch nicht getraut, mich einfach von der Gruppe zu trennen und einfach durch den Saal zu gehen, mal schauen, wen man so trifft. Es ist erstaunlich, wie viele Leute man trifft, wenn man das tatsächlich tut. Früher hätte ich mich einfach nur verloren gefühlt, aber das ist jetzt zum Glück anders. Jetzt kann ich mich einfach zu den Mädchen aus der Stufe setzen, ich habe mich ins Gespräch eingeklingt und wir haben ganz normal über andere Leute hergezogen, es sind zufällig andere Leute dazu gekommen, die mitgelästert haben und ja, das war einfach richtig cool.
Um 3 Uhr war die Party dann vorbei, wir sind dann noch in einer kleinen Gruppe in die nächste Stadt zu McDonalds gefahren. Ich habe mich zum ersten und letzten Mal zu einem betrunkenen ins Auto gesetzt, im Ernst, macht das niemals, das war echt furchtbar. Am Ende waren wir dann so gegen halb 6 zu hause. Da soll nochmal jemand sagen, ich würde nicht ordentlich feiern gehen :D. Ich brauche nur coole Leute und die richtige Menge Alkohol. Joa, dann haben wir tatsächlich nur bis 11 Uhr gepennt, aber der Sonntag war dann relativ träge. Ich habe ein bisschen was für die Uni gemacht, aber sonst nur vor dem Fernseher gehangen. Abends haben wir noch mit meinem Vater gegessen und sind dann wieder zurück nach Bonn gefahren. Da bin ich dann schnell unter die Dusche gesprungen, habe mein Theo Blatt so gut ich konnte improvisiert bearbeitet und ja, jetzt habe ich mich gemütlich unter eine Decke auf die Couch gemummelt und schreibe, was mir so durch den Kopf geht. Was hauptsächlich der gestrige Abend ist, Ohne Scheiß, ich kann den nächsten Abiball kaum erwarten. Das einzige, was mich etwas ...ich weiß gar nicht, wie genau ich mich gefühlt habe, ich sage einfach mal traurig... gemacht hat, war, das mir unabhängig voneinander zwei Personen gesagt haben, wie sehr es sie freut, dass es mit Sven so gut läuft und dass ich mein Leben in den Griff bekommen habe, weil ich ja damals ziemlich im Arsch war. Versteht mich nicht falsch, ich fand es super süß, wie sich die beiden so ehrlich gefreut haben, aber ich muss leider sagen, dass ich mein Leben alles andere als im Griff habe. Klar, seit ich mit Sven zusammen bin hat sich eine Menge geändert, ich fresse die Sachen nicht mehr in mich rein, er kennt mich wie niemand sonst, ich muss nicht mal sagen, dass es mir nicht gut geht, er weiß es einfach. Aber ich bin nicht weniger kaputt als früher. Meine Arme sehen viel viel schlimmer aus. Die ganze Scheiße mit meinem Vater, davon wissen sie schon gar nichts mehr. Die Uni trägt auch nicht dazu bei, dass es mir besser geht, im Gegenteil, sie macht vieles nur noch schlimmer. Es geht mir nicht seltener schlecht als früher. Gut, vielleicht geht es mir dafür auch häufiger mal besser, aber im Großen und Ganzen würde ich nicht sagen, dass sich meine psychischen Probleme gebessert haben. Und es wundert mich, dass es nach außen hin so aussieht. Wie könnte irgendwer glauben, ich hätte mein Leben im Griff? Ich habe eher das Gefühl, die Kontrolle immer mehr zu verlieren. Ja, das war glaube ich das Gefühl, wonach ich gesucht habe. Ich fühle mich verloren und es macht mich ein bisschen traurig, dass niemand merkt, wie verloren ich mich fühle. Okay sorry ich weiß, pssst Alex, du wolltest nicht jammern. Also kommt zum Abschluss diesbezüglich noch etwas Positives: Ein Lehrer, der Mathe und Chemie unterrichtet hat sich mit mir über das Studium unterhalten. Ich habe ihm erzählt, dass ich mein Studium ziemlich beschissen finde, daraufhin hat er mich gefragt, wie denn das erste Semester so lief, ich habe gesagt, dass ich 3 von 4 Modulen bestanden habe. Er hat mir daraufhin gesagt, dass ich auf jeden Fall dranbleiben soll, dass das für meinen Studiengang ziemlich gut wäre und dass ich mir keine Sorgen machen solle. Das hat mir auf jeden Fall sehr geholfen. Ihr wollt gar nicht wissen, wie oft ich in den letzten Wochen über Alternativen nachgedacht habe, ich habe mir einen Plan B und C gemacht und war so kurz davor, Physik hinzuschmeißen, es war alles so unglaublich frustrierend. Aber ich habe nicht aufgegeben und das Gespräch hat mir nochmal Kraft gegeben, weiterzumachen. Morgen in 3 Wochen schreibe ich schon die erste Prüfung, Astronomie. ein paar Tage später dann ExII. Darauf die Woche würde ich Theo scheiben, aber ich weiß noch nicht, ob ich diese Klausur mitschreibe, das wird mir glaube ich zu viel. Danach die Woche kommt dann noch Mathe und dann eventuelle Nachholklausuren. Aber wenn ich mich das nächste Mal melde, kann ich euch dazu bestimmt mehr erzählen. Bis dahin machts gut ihr Lieben!
Um 3 Uhr war die Party dann vorbei, wir sind dann noch in einer kleinen Gruppe in die nächste Stadt zu McDonalds gefahren. Ich habe mich zum ersten und letzten Mal zu einem betrunkenen ins Auto gesetzt, im Ernst, macht das niemals, das war echt furchtbar. Am Ende waren wir dann so gegen halb 6 zu hause. Da soll nochmal jemand sagen, ich würde nicht ordentlich feiern gehen :D. Ich brauche nur coole Leute und die richtige Menge Alkohol. Joa, dann haben wir tatsächlich nur bis 11 Uhr gepennt, aber der Sonntag war dann relativ träge. Ich habe ein bisschen was für die Uni gemacht, aber sonst nur vor dem Fernseher gehangen. Abends haben wir noch mit meinem Vater gegessen und sind dann wieder zurück nach Bonn gefahren. Da bin ich dann schnell unter die Dusche gesprungen, habe mein Theo Blatt so gut ich konnte improvisiert bearbeitet und ja, jetzt habe ich mich gemütlich unter eine Decke auf die Couch gemummelt und schreibe, was mir so durch den Kopf geht. Was hauptsächlich der gestrige Abend ist, Ohne Scheiß, ich kann den nächsten Abiball kaum erwarten. Das einzige, was mich etwas ...ich weiß gar nicht, wie genau ich mich gefühlt habe, ich sage einfach mal traurig... gemacht hat, war, das mir unabhängig voneinander zwei Personen gesagt haben, wie sehr es sie freut, dass es mit Sven so gut läuft und dass ich mein Leben in den Griff bekommen habe, weil ich ja damals ziemlich im Arsch war. Versteht mich nicht falsch, ich fand es super süß, wie sich die beiden so ehrlich gefreut haben, aber ich muss leider sagen, dass ich mein Leben alles andere als im Griff habe. Klar, seit ich mit Sven zusammen bin hat sich eine Menge geändert, ich fresse die Sachen nicht mehr in mich rein, er kennt mich wie niemand sonst, ich muss nicht mal sagen, dass es mir nicht gut geht, er weiß es einfach. Aber ich bin nicht weniger kaputt als früher. Meine Arme sehen viel viel schlimmer aus. Die ganze Scheiße mit meinem Vater, davon wissen sie schon gar nichts mehr. Die Uni trägt auch nicht dazu bei, dass es mir besser geht, im Gegenteil, sie macht vieles nur noch schlimmer. Es geht mir nicht seltener schlecht als früher. Gut, vielleicht geht es mir dafür auch häufiger mal besser, aber im Großen und Ganzen würde ich nicht sagen, dass sich meine psychischen Probleme gebessert haben. Und es wundert mich, dass es nach außen hin so aussieht. Wie könnte irgendwer glauben, ich hätte mein Leben im Griff? Ich habe eher das Gefühl, die Kontrolle immer mehr zu verlieren. Ja, das war glaube ich das Gefühl, wonach ich gesucht habe. Ich fühle mich verloren und es macht mich ein bisschen traurig, dass niemand merkt, wie verloren ich mich fühle. Okay sorry ich weiß, pssst Alex, du wolltest nicht jammern. Also kommt zum Abschluss diesbezüglich noch etwas Positives: Ein Lehrer, der Mathe und Chemie unterrichtet hat sich mit mir über das Studium unterhalten. Ich habe ihm erzählt, dass ich mein Studium ziemlich beschissen finde, daraufhin hat er mich gefragt, wie denn das erste Semester so lief, ich habe gesagt, dass ich 3 von 4 Modulen bestanden habe. Er hat mir daraufhin gesagt, dass ich auf jeden Fall dranbleiben soll, dass das für meinen Studiengang ziemlich gut wäre und dass ich mir keine Sorgen machen solle. Das hat mir auf jeden Fall sehr geholfen. Ihr wollt gar nicht wissen, wie oft ich in den letzten Wochen über Alternativen nachgedacht habe, ich habe mir einen Plan B und C gemacht und war so kurz davor, Physik hinzuschmeißen, es war alles so unglaublich frustrierend. Aber ich habe nicht aufgegeben und das Gespräch hat mir nochmal Kraft gegeben, weiterzumachen. Morgen in 3 Wochen schreibe ich schon die erste Prüfung, Astronomie. ein paar Tage später dann ExII. Darauf die Woche würde ich Theo scheiben, aber ich weiß noch nicht, ob ich diese Klausur mitschreibe, das wird mir glaube ich zu viel. Danach die Woche kommt dann noch Mathe und dann eventuelle Nachholklausuren. Aber wenn ich mich das nächste Mal melde, kann ich euch dazu bestimmt mehr erzählen. Bis dahin machts gut ihr Lieben!
Samstag, 13. Mai 2017
Hallo ihr lieben, es bricht mir das Herz, dass ich so selten zum bloggen komme...Dabei gab und gibt es doch gerade im letzten halben Jahr so unglaublich vieles, worüber ich so gerne geschrieben hätte, all die neuen Erfahrungen, die ich sammle, wie ich damit klarkomme, oder auch nicht klarkomme. Stattdessen schreibe ich dann wenn es hoch kommt einmal im Monat ein paar Zeilen über das, was mich dann aktuell beschäftigt, aber dabei geht so viel verloren, und es wird immer etwas fehlen, das ist schrecklich. Ich habe so viel Herzblut in diesen Blog gesteckt und ich kann mir nicht vorstellen jemals ganz mit dem Bloggen aufzuhören, aber ich weiß auch nicht, wann ich dazu kommen werde, wieder häufiger etwas zu schreiben. Gerade sollte ich eigentlich auch etwas für die Uni tun, aber ich sitze jetzt seit 2 Stunden vor einer Aufgabe und habe so dermaßen keinen Bock mehr und beim googlen über Bewegungsgleichungen und Lösungen von Differnetialgleichungen ist mir in meiner Favoritenleiste mein Blog ins Auge gestoßen und dann habe ich einfach mal vorbei geschaut.
Also, bei meinem letzten Post stand ich kurz vor dem Uni-Start ins zweite Semester. Jetzt sind schon die ersten vier Wochen rum. Ich habe dieses Semestern 5 Module: Experimentalphysik zu Elektromagnetismus (ExII), Theoretische Physik zu Mechanik (Theo), Mathe, Astronomie und ein Mechanik-Praktikum. Damit komme ich insgesamt auf 28 Stunden, die ich pro Woche in Vorlesungen, Übungen und Experimenten verbringe. Dann habe ich für ExII, Theo und Mathe jede Woche ein Blatt, dass ich bearbeiten und abgeben muss, um mich für die Klausuren zu qualifizieren, dafür kommen pro Woche ca. 20 Stunden Arbeit zusammen. Dann muss ich für mein Praktikum Protokolle schreiben, in denen ich Auswertungen mit aufwendigen Fehlerrechnungen und sowas mache und mich auch noch vor jedem Praktikum auf eine mündliche Abfrage vorbereiten muss, das dauert pro Woche ca. 10 Stunden. Und dazu kommt natürlich noch das Nachbereiten der Vorlesungen, was besonders für Astro sehr zeitaufwendig ist, da wir dort begleitend zur Vorlesung ein Buch des Professors lesen sollen, sagen wir mal ca. 6 Stunden pro Woche. Damit komme ich insgesamt auf eine 64 Stunden Woche. Eine Woche hat gerade mal 168 Stunden, heißt ich habe noch 102 Stunden übrig. Minus 7x8 Stunden Schlaf pro Nacht (haha guter Witz) macht noch 46 Stunden übrig. Dann kommen noch insgesamt 10 Stunden für den Weg Uni-Wohnung, Wohnung-Uni dazu, 36 Stunden übrig. Jeden Morgen fertig machen, 29 Stunden übrig. Hin und Rückfahrt zu unseren Eltern, 26 Stunden übrig. Dort dann Zeit mit unseren Eltern verbringen, vielleicht sogar irgendwann mal Zeit mit meinem Freund alleine verbringen, oder zu einem Geburtstag eingeladen zu sein, gar keine Zeit mehr übrig. Nebenbei ist mir mal aufgefallen, dass man dezent merkt, dass ich Physik studiere und viel mit Mathe zu tun habe, oder? :D Aber es ist einfach traurig sich mal vor Augen zu führen, dass man im Grunde gar keine Zeit für sich selbst mehr hat. Und wenn ich mir die mal nehme, dann um mich mal ne Stunde einfach ins Bett zu legen und gemütlich etwas zu gucken oder so.. Ich habe mir seit 6 Monaten die Haare nicht mehr gefärbt! 6 verdammte Monate! Erstaunlicherweise sind meine Haare noch türkis, bis auf ein paar ausgeblichene Strähnen und den Ansatz. Eigentlich wollte ich sie heute färben, aber ich habe keine Ahnung, wo der Tag schon wieder geblieben ist. Am liebsten würde ich mich schon wieder ins Bett legen, ich bin so müde...Kommt davon wenn man eben erwähnte genommene Zeit für sich dann vom Schlaf abgezogen wird. Hatte ich mir nicht in den Ferien vorgenommen, mich nicht mehr so stressen zu lassen? Naja, erstaunlicherweise bin ich nicht wirklich gestresst, ich bin einfach nur erschöpft. Und ich könnte kotzen, weil ich immer noch keine Lösung für meine Aufgabe gefunden habe!! Mein Freund hängt auch noch bei seiner Mutter, wo ich mal wieder nicht erwünscht bin. Also naja wir haben halt ausgemacht, dass ich samstags Mittags alleine zu meinem Vater fahre und Sven dann abends nachkommt, weil seine Mutter sich vernachlässigt fühlt, aber es ist schon irgendwie scheiße, dass ich die ganze Zeit irgendetwas unternehmen möchte, seine Mutter aber nie Bock hat irgendwohin mitzukommen, und sobald ich dann weg bin immer irgendwas unternommen wird. Das ärgert mich, wie soll ich da nicht das Gefühl bekommen nicht erwünscht zu sein. Genau wegen solchen Leuten fühle ich mich seit Jahren wie ein Stück Scheiße, das keiner will, was wiederum dazu führt, dass ich mich mit meinem Freund streite, der nicht hören will, dass ich mich selbst hasse. Und wie mein Borderline-Fluch es halt so will, bin ich dann auch noch irgendwie sauer, wenn er Zeit mit ihr verbringt, weil ich mich dann total unverstanden und zweitrangig fühle. Ich weiß natürlich, dass das totaler Schwachsinn und absolut überinterpretiert ist, aber ich weiß einfach nicht, wie ich diese Gedanken und Gefühle loswerden soll. Ich versuche schon immer, sowas dann nicht zu sagen, weil ich ganz genau weiß dass das nur so eine temporäre Borderline Kacke ist, aber man merkt es mir oft trotzdem an und dann ist mein Freund auch wieder angepisst, weil er meint, ich würde ihm kaum noch etwas erzählen, aber wenn ich es dann sage ist er genauso angepisst, weil er es nicht nachempfinden kann, weil er sich nie mit meiner Krankheit beschäftigt hat, und als ich mal mit ihm drüber gesprochen habe wurde es nur schlimmer, keine Ahnung was ich da machen soll. Aber naja, ich schätze ich sollte meine Konzentration jetzt mal wieder meinem Aufgabenblatt widmen, ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende, bis dann ihr Lieben.
Also, bei meinem letzten Post stand ich kurz vor dem Uni-Start ins zweite Semester. Jetzt sind schon die ersten vier Wochen rum. Ich habe dieses Semestern 5 Module: Experimentalphysik zu Elektromagnetismus (ExII), Theoretische Physik zu Mechanik (Theo), Mathe, Astronomie und ein Mechanik-Praktikum. Damit komme ich insgesamt auf 28 Stunden, die ich pro Woche in Vorlesungen, Übungen und Experimenten verbringe. Dann habe ich für ExII, Theo und Mathe jede Woche ein Blatt, dass ich bearbeiten und abgeben muss, um mich für die Klausuren zu qualifizieren, dafür kommen pro Woche ca. 20 Stunden Arbeit zusammen. Dann muss ich für mein Praktikum Protokolle schreiben, in denen ich Auswertungen mit aufwendigen Fehlerrechnungen und sowas mache und mich auch noch vor jedem Praktikum auf eine mündliche Abfrage vorbereiten muss, das dauert pro Woche ca. 10 Stunden. Und dazu kommt natürlich noch das Nachbereiten der Vorlesungen, was besonders für Astro sehr zeitaufwendig ist, da wir dort begleitend zur Vorlesung ein Buch des Professors lesen sollen, sagen wir mal ca. 6 Stunden pro Woche. Damit komme ich insgesamt auf eine 64 Stunden Woche. Eine Woche hat gerade mal 168 Stunden, heißt ich habe noch 102 Stunden übrig. Minus 7x8 Stunden Schlaf pro Nacht (haha guter Witz) macht noch 46 Stunden übrig. Dann kommen noch insgesamt 10 Stunden für den Weg Uni-Wohnung, Wohnung-Uni dazu, 36 Stunden übrig. Jeden Morgen fertig machen, 29 Stunden übrig. Hin und Rückfahrt zu unseren Eltern, 26 Stunden übrig. Dort dann Zeit mit unseren Eltern verbringen, vielleicht sogar irgendwann mal Zeit mit meinem Freund alleine verbringen, oder zu einem Geburtstag eingeladen zu sein, gar keine Zeit mehr übrig. Nebenbei ist mir mal aufgefallen, dass man dezent merkt, dass ich Physik studiere und viel mit Mathe zu tun habe, oder? :D Aber es ist einfach traurig sich mal vor Augen zu führen, dass man im Grunde gar keine Zeit für sich selbst mehr hat. Und wenn ich mir die mal nehme, dann um mich mal ne Stunde einfach ins Bett zu legen und gemütlich etwas zu gucken oder so.. Ich habe mir seit 6 Monaten die Haare nicht mehr gefärbt! 6 verdammte Monate! Erstaunlicherweise sind meine Haare noch türkis, bis auf ein paar ausgeblichene Strähnen und den Ansatz. Eigentlich wollte ich sie heute färben, aber ich habe keine Ahnung, wo der Tag schon wieder geblieben ist. Am liebsten würde ich mich schon wieder ins Bett legen, ich bin so müde...Kommt davon wenn man eben erwähnte genommene Zeit für sich dann vom Schlaf abgezogen wird. Hatte ich mir nicht in den Ferien vorgenommen, mich nicht mehr so stressen zu lassen? Naja, erstaunlicherweise bin ich nicht wirklich gestresst, ich bin einfach nur erschöpft. Und ich könnte kotzen, weil ich immer noch keine Lösung für meine Aufgabe gefunden habe!! Mein Freund hängt auch noch bei seiner Mutter, wo ich mal wieder nicht erwünscht bin. Also naja wir haben halt ausgemacht, dass ich samstags Mittags alleine zu meinem Vater fahre und Sven dann abends nachkommt, weil seine Mutter sich vernachlässigt fühlt, aber es ist schon irgendwie scheiße, dass ich die ganze Zeit irgendetwas unternehmen möchte, seine Mutter aber nie Bock hat irgendwohin mitzukommen, und sobald ich dann weg bin immer irgendwas unternommen wird. Das ärgert mich, wie soll ich da nicht das Gefühl bekommen nicht erwünscht zu sein. Genau wegen solchen Leuten fühle ich mich seit Jahren wie ein Stück Scheiße, das keiner will, was wiederum dazu führt, dass ich mich mit meinem Freund streite, der nicht hören will, dass ich mich selbst hasse. Und wie mein Borderline-Fluch es halt so will, bin ich dann auch noch irgendwie sauer, wenn er Zeit mit ihr verbringt, weil ich mich dann total unverstanden und zweitrangig fühle. Ich weiß natürlich, dass das totaler Schwachsinn und absolut überinterpretiert ist, aber ich weiß einfach nicht, wie ich diese Gedanken und Gefühle loswerden soll. Ich versuche schon immer, sowas dann nicht zu sagen, weil ich ganz genau weiß dass das nur so eine temporäre Borderline Kacke ist, aber man merkt es mir oft trotzdem an und dann ist mein Freund auch wieder angepisst, weil er meint, ich würde ihm kaum noch etwas erzählen, aber wenn ich es dann sage ist er genauso angepisst, weil er es nicht nachempfinden kann, weil er sich nie mit meiner Krankheit beschäftigt hat, und als ich mal mit ihm drüber gesprochen habe wurde es nur schlimmer, keine Ahnung was ich da machen soll. Aber naja, ich schätze ich sollte meine Konzentration jetzt mal wieder meinem Aufgabenblatt widmen, ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende, bis dann ihr Lieben.
Montag, 17. April 2017
Hallo zusammen. Alles gut, ich habe weder mich noch sonst irgendwen umgebracht :D. Am Abend von meinem letzten Post bin ich noch zu meinem Freund und wir haben uns, nachdem wir uns noch 2 Stunden gestritten haben, wieder versöhnt. Die restlichen Ferien waren dann relativ ruhig. Wir waren noch einmal für meine Nachprüfung in Astro in Bonn, sonst waren wir bei unseren Eltern. In der Astroklausur hatte ich leider die gleiche Note wie bei meinem ersten Versuch, also 2,3. Was nicht schlecht ist, aber über eine Verbesserung hätte ich mich natürlich auch gefreut. Naja. So, mittlerweile kann ich soviel sagen, dass mein Freund seit einigen Wochen an einer Panikstörung leidet, ich wollte ja letztes Mal nicht viel darüber sagen, aber dann wisst ihr jetzt wenigstens, was Sache ist. Seitdem kiffen wir nicht mehr, da sich das sehr negativ auf seine Psyche auswirkt. Da morgen die Uni wieder losgeht, vermisse ich das Gras natürlich heute Abend seit wir in Bonn angekommen sind besonders. Es ist nicht einfach in letzter Zeit und ich muss gucken, dass ich mein Leben auch in Konfliktsituationen mal ohne irgendwelche Suchtmittel hinbekomme. Entweder ich trinke, kiffe, oder schneide mich, eins davon mache ich immer. Und da Sven mit seinen Medikamenten momentan weder kiffen noch trinken darf und ich das dann auch nicht vor ihm machen will, bleibt mir nur letzteres, worauf ich dann gerade halt besonders viel Bock habe. Aber ich bin gerade immerhin soweit, dass alles was ich meiner Haut in letzter Zeit angetan habe, verheilt ist und mein Arm sieht aus wie Sau. Ich finde das nicht so schlimm, aber keine Ahnung, die Leute die ich in der Uni kennengelernt habe kenne ich noch nicht gut genug um ihnen das zuzumuten, ich will nicht alle direkt verscheuchen oder was auch immer... Naja, eigentlich sollte ich drauf scheißen, aber wie gesagt, ich könnte auch mal versuchen mich zusammenzureißen.
Morgen früh starte ich erstmal mit einer Mathevorlesung und einem neuen Professor. Dann muss ich nachmittags noch zu einem Einführungsvortrag fürs Praktikum und dann habe ich den ersten Tag auch schon wieder überstanden. Mittwoch dann von 8-10 Experimentalphysik und von 10-12 Uhr theoretische Physik. Donnerstag dann morgens wieder Mathe und nachmittags weiß ich noch nicht, ob ich da schon das erste Mal zum Praktikum muss oder erst die Woche danach. Freitag Morgen dann nochmal Experimentalphysik und dann hab ich die erste Woche (hoffentlich) relativ stressfrei überstanden. Sven und ich haben uns vorgenommen, uns dieses Semester weniger Druck zu machen, ich hoffe, ich kriege das hin. Ich bin viel zu perfektionistisch um einfach zu sagen ich lass das und das jetzt einfach weg oder unvollständig oder sonstwas. Aber wie gesagt, erstmal abwarten, ich mache mich schon wieder verrückt, bevor die Vorlesungszeit überhaupt begonnen hat. So, jetzt verabschiede ich mich aber erstmal, ich melde mich wieder sobald ich kann. Drückt mir die Daumen für meine erste Woche im zweiten Semester, euch noch eine schöne Woche, bis dann ihr Lieben!
Morgen früh starte ich erstmal mit einer Mathevorlesung und einem neuen Professor. Dann muss ich nachmittags noch zu einem Einführungsvortrag fürs Praktikum und dann habe ich den ersten Tag auch schon wieder überstanden. Mittwoch dann von 8-10 Experimentalphysik und von 10-12 Uhr theoretische Physik. Donnerstag dann morgens wieder Mathe und nachmittags weiß ich noch nicht, ob ich da schon das erste Mal zum Praktikum muss oder erst die Woche danach. Freitag Morgen dann nochmal Experimentalphysik und dann hab ich die erste Woche (hoffentlich) relativ stressfrei überstanden. Sven und ich haben uns vorgenommen, uns dieses Semester weniger Druck zu machen, ich hoffe, ich kriege das hin. Ich bin viel zu perfektionistisch um einfach zu sagen ich lass das und das jetzt einfach weg oder unvollständig oder sonstwas. Aber wie gesagt, erstmal abwarten, ich mache mich schon wieder verrückt, bevor die Vorlesungszeit überhaupt begonnen hat. So, jetzt verabschiede ich mich aber erstmal, ich melde mich wieder sobald ich kann. Drückt mir die Daumen für meine erste Woche im zweiten Semester, euch noch eine schöne Woche, bis dann ihr Lieben!
Freitag, 24. März 2017
Hallo Leute. Ja ich weiß, ich habe mich noch nie so lange nicht gemeldet und das tut mir sehr Leid. Die letzten Monate waren echt hart für mich, das Studium nimmt mich sehr mit, was ich sehr schade finde. Am 10. Februar hatte ich die letzte Vorlesung. Dann habe ich erstmal Klausuren geschrieben und stundenlang an meinem EDV-Bericht geschrieben. Den habe ich dann zum Glück auch bestanden. Meine Astronomie Klausur habe ich mit 2,3 ebenfalls bestanden, aber am Donnerstag nehme ich nochmal an der Nachprüfung teil, um eventuell meine Note noch zu verbessern. Mathe habe ich auch bestanden. Also erst nicht, aber dann musste die Punktzahl, die zum bestehen notwenidig war, runtergesetzt werden, weil zu wenige bestanden hatten, und dadurch habe ich dann auch noch bestanden. Physik selbst habe ich leider verkackt. Am Dienstag hatte ich noch an der Nachschreibeklausur teilgenommen, aber da bin ich leider auch durchgefallen, aber immerhin habe ich mich etwas verbessert im Vergleich zum ersten Versuch. Also war ich bis Dienstag nur mit lernen beschäftigt. Und nebenbei war im Januar der 6. Todestag meiner Mutter. Der Tag selbst war erstaunlich okay, dafür habe ich eine Woche später angefangen, mich richtig scheiße zu fühlen und konnte erst an nichts anderes mehr denken. Auch als ich es geschafft habe, das ganze wieder zu verdrängen, habe ich mich trotzdem nicht besser gefühlt. Ich gebe mein Bestes um mein Leben ganz normal weiterzuführen, aber die Wahrheit ist, ich wünsche mir jeden Tag mehr ich wäre tot. Ich hatte so lange keine ernsthaften Selbstmordgedanken mehr, ich will auch eigentlich jetzt nicht sterben, aber ich halte das kaum noch aus. Ich kiffe seit Monaten jeden Abend, damit ich wenigstens ein paar Stunden Ruhe vor mir selbst habe und schlafen kann, es ist, als wäre das die einzige Möglichkeit, mein Gehirn auf Pause zu stellen.
In den letzten Wochen ist es noch schlimmer, weil es meinem Freund psychisch auch nicht so gut geht. Warum ist für euch nicht so wichtig, aber es macht mich fertig, weil ich ihm kaum helfen kann und mich das irgendwie überfordert, ich fühle mich so hilflos. Seit Dienstag ist Sven bei seiner Mutter, er wollte eine Woche dort wohnen. Das weiß ich schon länger, aber ich war am Anfang echt sauer, weil er das nicht mit mir abgesprochen hat, aber ich hatte nichts gesagt und gehofft, dass das bis zu den Ferien wieder vergessen ist. War es aber nicht. Dementsprechend traurig war ich, mein Freund und ich haben uns deshalb sogar gestritten und ich habe ihm vorgeworfen, dass es ihm von Anfang an klar war, dass ich am Boden zerstört sein würde, wenn ich alleine bin und dass er es einfach in Kauf genommen hat. Aber ich habe keine Lust mehr mich deshalb zu streiten, dabei kommt eh nur raus, dass ich daran arbeiten muss, auch mal alleine zu sein. Wenn mein Freund sich vielleicht mal über das Borderline-Syndrom erkundigen würde, wüsste er vielleicht, dass das nicht so einfach möglich ist, aber gut, davon wollte er noch nie was wissen, man kann sich ja nicht immer mit seiner Krankheit entschuldigen. Aber ich bin eben krank, das habe ich mir auch nicht ausgesucht, ich wäre froh, wenn ich nicht so klammern würde und ich weiß auch, wie scheiße das für unsere Beziehung ist. Aber ich kann die Krankheit auch nicht einfach wegzaubern, wenn ich es könnte, würde ich es sofort machen.
Heute war es am schlimmsten. Meinem Freund ging es richtig mies, wegen etwas, was wir gestern Abend gemacht haben. Ich habe im Internet recherchiert und naturwissenschaftliche Argumente gebracht, warum er sich keine Sorgen machen muss, aber egal was ich gesagt oder gemacht habe, ich konnte ihn nicht beruhigen. So gegen halb 8 musste ich aber zu meinem Vater fahren, mein Freund ist bei seiner Mutter geblieben. Ich wollte ihn gar nicht alleine lassen, aber er hat versprochen sich zu melden, wenn was ist. Dann habe ich ihn eben gefragt, wie es ihm so geht. Es freut mich, dass es ihm besser geht, aber es hat mich so wütend gemacht. Er hat mit seiner Mutter geredet und das war wohl so befreiend. Ist ja nicht so, dass er mit mir jeden Tag drüber redet, aber anscheinend ist es bei mir nicht gut genug. Dann hat er sich ihr auch wegen des Problems von gestern Abend anvertraut, und nachdem sie und eine Freundin von ihr gesagt haben, dass das nicht schlimm ist, hat er sich keine Sorgen mehr gemacht. Dass ich heute morgen genau das gleiche gesagt habe, war wohl nichts wert. Naja, jetzt, wo ich nicht da bin kann es ihm ja auch mal gut gehen, da fühle ich mich auch kaum verarscht. Das reden war ja so beruhigend und dann haben sie einen Film geguckt, der ihn gut abgelenkt hat. Freut mich ja wirklich, dass es ihm wieder gut geht, aber warum ist es nichts wert, wenn ich ein paar Stunden vorher und jeden anderen gottverdammten Tag das gleiche mit ihm gemacht habe? Ich habe mir jeden Tag mehrfach das gleiche angehört, damit er drüber reden kann, ich habe ihm Tipps gegeben und versucht, ihn aufzumuntern, habe mir mit ihm zur Ablenkung Serien angeguckt, die ich selbst zum kotzen finde, damit er vielleicht lieber lachen kann. Das ging wochenlang so, und nach einem Abend mit Mama ist alles wieder gut? Ist es da verwerflich dass ich denke "fick dich"?! Ich habe fast die gleichen psychischen Probleme wie seine Mutter und lebe seit Jahren damit, dementsprechend habe tatsächlich auch ein bisschen Ahnung. Aber wenn ich was sage, ist das ja nichts wert und wenn seine Mutter später das gleiche sagt, ist das ja so toll. Klar. Fühlt sich super an. Dann habe ich gerade erfahren, dass er eben erwähnter Freundin von der Mutter von seinen Problemen erzählt hat. Genau diese Frau ist mir bei einer Party mal richtig zu weit gegangen, indem sie mir, als sie total besoffen war, Weisheiten darüber geben wollte, dass ich den Tod meiner Mutter nicht mit ritzen verarbeiten soll. Seitdem genießt diese Frau meine tiefte Verachtung. Und selbst diese Fotze kann meinem Freund besser helfen als ich. Will der mich verarschen? Ich bin so sauer und enttäuscht und keine Ahnung ich hasse mich und mein Leben so sehr und ich würde gerade am liebsten tot umfallen, dann muss ich diesen ganzen Mist nicht mehr ertragen, ich will das nicht mehr, ich bin eh nichts wert, selbst für meinen Freund ist eine praktisch fremde Frau besser als ich, wie soll ich mich denn dann fühlen? Sollte ich ihm deshalb, als ich gefahren bin, versprechen mir nichts anzutun? Ich hätte gerade nämlich wirklich Lust dieses Versprechen zu brechen. Wie kann man nur so ein Arschloch sein? Vielleicht sehe ich das auch gerade zu eingeschränkt und wie gesagt, ich freue mich, dass es ihm besser geht, aber ich fühle mich wie der letzte Müll. Wahrscheinlich bin ich das aber auch einfach. Wäre wohl für ihn auch das beste, wenn ich dafür sorge, dass ich morgen früh nicht mehr aufwache.
In den letzten Wochen ist es noch schlimmer, weil es meinem Freund psychisch auch nicht so gut geht. Warum ist für euch nicht so wichtig, aber es macht mich fertig, weil ich ihm kaum helfen kann und mich das irgendwie überfordert, ich fühle mich so hilflos. Seit Dienstag ist Sven bei seiner Mutter, er wollte eine Woche dort wohnen. Das weiß ich schon länger, aber ich war am Anfang echt sauer, weil er das nicht mit mir abgesprochen hat, aber ich hatte nichts gesagt und gehofft, dass das bis zu den Ferien wieder vergessen ist. War es aber nicht. Dementsprechend traurig war ich, mein Freund und ich haben uns deshalb sogar gestritten und ich habe ihm vorgeworfen, dass es ihm von Anfang an klar war, dass ich am Boden zerstört sein würde, wenn ich alleine bin und dass er es einfach in Kauf genommen hat. Aber ich habe keine Lust mehr mich deshalb zu streiten, dabei kommt eh nur raus, dass ich daran arbeiten muss, auch mal alleine zu sein. Wenn mein Freund sich vielleicht mal über das Borderline-Syndrom erkundigen würde, wüsste er vielleicht, dass das nicht so einfach möglich ist, aber gut, davon wollte er noch nie was wissen, man kann sich ja nicht immer mit seiner Krankheit entschuldigen. Aber ich bin eben krank, das habe ich mir auch nicht ausgesucht, ich wäre froh, wenn ich nicht so klammern würde und ich weiß auch, wie scheiße das für unsere Beziehung ist. Aber ich kann die Krankheit auch nicht einfach wegzaubern, wenn ich es könnte, würde ich es sofort machen.
Heute war es am schlimmsten. Meinem Freund ging es richtig mies, wegen etwas, was wir gestern Abend gemacht haben. Ich habe im Internet recherchiert und naturwissenschaftliche Argumente gebracht, warum er sich keine Sorgen machen muss, aber egal was ich gesagt oder gemacht habe, ich konnte ihn nicht beruhigen. So gegen halb 8 musste ich aber zu meinem Vater fahren, mein Freund ist bei seiner Mutter geblieben. Ich wollte ihn gar nicht alleine lassen, aber er hat versprochen sich zu melden, wenn was ist. Dann habe ich ihn eben gefragt, wie es ihm so geht. Es freut mich, dass es ihm besser geht, aber es hat mich so wütend gemacht. Er hat mit seiner Mutter geredet und das war wohl so befreiend. Ist ja nicht so, dass er mit mir jeden Tag drüber redet, aber anscheinend ist es bei mir nicht gut genug. Dann hat er sich ihr auch wegen des Problems von gestern Abend anvertraut, und nachdem sie und eine Freundin von ihr gesagt haben, dass das nicht schlimm ist, hat er sich keine Sorgen mehr gemacht. Dass ich heute morgen genau das gleiche gesagt habe, war wohl nichts wert. Naja, jetzt, wo ich nicht da bin kann es ihm ja auch mal gut gehen, da fühle ich mich auch kaum verarscht. Das reden war ja so beruhigend und dann haben sie einen Film geguckt, der ihn gut abgelenkt hat. Freut mich ja wirklich, dass es ihm wieder gut geht, aber warum ist es nichts wert, wenn ich ein paar Stunden vorher und jeden anderen gottverdammten Tag das gleiche mit ihm gemacht habe? Ich habe mir jeden Tag mehrfach das gleiche angehört, damit er drüber reden kann, ich habe ihm Tipps gegeben und versucht, ihn aufzumuntern, habe mir mit ihm zur Ablenkung Serien angeguckt, die ich selbst zum kotzen finde, damit er vielleicht lieber lachen kann. Das ging wochenlang so, und nach einem Abend mit Mama ist alles wieder gut? Ist es da verwerflich dass ich denke "fick dich"?! Ich habe fast die gleichen psychischen Probleme wie seine Mutter und lebe seit Jahren damit, dementsprechend habe tatsächlich auch ein bisschen Ahnung. Aber wenn ich was sage, ist das ja nichts wert und wenn seine Mutter später das gleiche sagt, ist das ja so toll. Klar. Fühlt sich super an. Dann habe ich gerade erfahren, dass er eben erwähnter Freundin von der Mutter von seinen Problemen erzählt hat. Genau diese Frau ist mir bei einer Party mal richtig zu weit gegangen, indem sie mir, als sie total besoffen war, Weisheiten darüber geben wollte, dass ich den Tod meiner Mutter nicht mit ritzen verarbeiten soll. Seitdem genießt diese Frau meine tiefte Verachtung. Und selbst diese Fotze kann meinem Freund besser helfen als ich. Will der mich verarschen? Ich bin so sauer und enttäuscht und keine Ahnung ich hasse mich und mein Leben so sehr und ich würde gerade am liebsten tot umfallen, dann muss ich diesen ganzen Mist nicht mehr ertragen, ich will das nicht mehr, ich bin eh nichts wert, selbst für meinen Freund ist eine praktisch fremde Frau besser als ich, wie soll ich mich denn dann fühlen? Sollte ich ihm deshalb, als ich gefahren bin, versprechen mir nichts anzutun? Ich hätte gerade nämlich wirklich Lust dieses Versprechen zu brechen. Wie kann man nur so ein Arschloch sein? Vielleicht sehe ich das auch gerade zu eingeschränkt und wie gesagt, ich freue mich, dass es ihm besser geht, aber ich fühle mich wie der letzte Müll. Wahrscheinlich bin ich das aber auch einfach. Wäre wohl für ihn auch das beste, wenn ich dafür sorge, dass ich morgen früh nicht mehr aufwache.
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