Freitag, 29. August 2014

Hey ich muss mich mal kurz nochmal melden. Heute war wirklich ein sehr.. seltsamer und sentimentaler Tag. Erstmal fängt es an, dass ich seit heute morgen wieder ununterbrochen die Musik von einem ' Künstler ' höre, den ich vor 8 Jahren mal toll fand und der mich heute sehr berührt hat. Ich finde es einfach faszinierend, dass ein 16 jähriger Junge selber Texte schreiben kann, die so dermaßen treffend von Schmerz, Problemen und Tod sprechen... Gesang und Melodie ist jetzt nicht so der Burner aber ixh finde momentan einfach die Texte so unbeschreiblich... Dann war ich heute im Wald spazieren. Auf einmal kam ein Hund, auf den folgten noch 3 weitere. Die letzten beiden haben mich angeknurrt und wollten mich angreifen, ich rufe nach dem Besitzern die das alles ganz gelassen betrachten und mir sagen dass ich nicht so ängstlich sein soll. Diese Wichser. Sobald die Hunde an der Leine waren breche ich in Tränen aus und renne einfach an den Leuten vorbei, weg, tiefer in den Wald. Da habe ich mich erstmal ausgeheult. Ich hatte mein Messer dabei. Betrachte mein linkes Handgelenk. Die Narben sind kaum noch sichtbar. Ich setze dort an, mache erste leichte Kratzer zum Üben. Als ixh grade den ersten tieferen Schnitt machen will erschrecke ich mich, weil mein Handy vibriert. Meine Gedanken rasen. Ich habe mich in dem Moment des ersten schneidens so erleichtert gefühlt, wollte den Tod endlich freudig entgegen treten. Aber irgendwas hat mich dazu getrieben doch nach meinem Handy zu gucken. Es war Hannah, die mich gefragt hat, ob ich Zeit hätte. In dem Moment war mir wieder klar, dass ich mich nicht einfach so verpissen kann. Also habe ich das Messer weg gepackt und mich auf den Weg gemacht. So getan als wäre nichts gewesen. Wie gesagt, es waren ja nur Kratzer. Und damit meine ich wirklich Kratzer, so als hätte da ein Tier seine Krallen drüber gezogen oder so, nichts schlimmes. Und es hat niemand bemerkt, hab es nämlich dann bei erster Gelegenheit gewachsen und man hat so gut wie nix mehr gesehen. An alle die es vielleicht ganz nett finden, dass ich noch da bin: es ist Hannahs Verdienst, ich wäre sonst einfach gegangen, es tut mir Leid

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