Dienstag, 16. Dezember 2014

Hey Leute. Also, heute habe ich schön Plätzchen mit meiner lieben Laura gebacken, das hat echt Spaß gemacht (: Dabei haben wir eine Cd mit Weihnachtsliedern gehört, die ich früher immer mit meinen Eltern beim Plätzchen backen gehört haben. Ich hätte nie gemacht, dass ich je wieder Interesse an Weihnachtsliedern habe. Aber heute habe ich es besonders vermisst. Weihnachten. was ist das für mich denn überhaupt noch?  Ein Treffen mit Menschen, die ich nicht mag, oder kaum kenne und mit denen ich einen auf glückliche Familie machen soll. Toll. Früher war Weihnachten immer etwas ganz tolles. Für welches Kind auch bitte nicht? Plätzchen backen, Baum schmücken, Geschenke bekommen. Und mit den Menschen, die ich liebte zusammen sein. Von denen lebt nur keiner mehr, was auch der Grund war, weshalb ich Weihnachten nicht mehr mochte. Das letzte schöne Weihnachten war 2006. 2007 haben wir zwar noch alle zusammen gefeiert, aber meine Oma war todkrank, hatte Schmerzen und musste wegen dem scheiß Krebs ständig kotzen. 2008 waren dann beide Omas tot, 2 Menschen, die ich über alles geliebt habe. dazu hat meine Mutter noch die ganze Zeit geheult, weil Papa gemeine Sachen zu ihr gesagt hat. 2009 war kurz bevor Mamas Tumor entdeckt wurde. Wegen dem Hirntumor hatte sie sich auch schon länger anders verhalten, darum hat Papa sie, besonders an Weihnachten, sehr oft angeschrien. Sie hat wieder viel geweint. 2010 war einen Monat bevor meine Mutter gestorben ist, sie war zu diesem Zeitpunkt in der Reha. Am 26. haben wir sie besucht..eines der schlimmsten Bilder meines Lebens. Ja, und zu den Jahren danach muss ich wohl nichts mehr sagen. Es ist im Laufe der Jahre auch immer wieder jemand gestorben, aber ich hatte eh keinen Bock mehr auf Weihnachten.
Ich würde gerne wieder richtig Weihnachten feiern können, irgendwann. Ich glaube in den nächsten Jahren werde ich das immer nch nicht können, abgesehen davon wüsste ich nicht mit welcher Familie. Aber falls ich irgendwann mal selbst eine Familie gründe werde ich meinen Kindern und meinem Mann ein wundervolles Fest bereiten! Das wäre so schön...
So, anderes Thema. Ich war außerdem eben noch beim Arzt wegen meinem Knie. Erstmal wurde ich vollgelabert, warum ich so lange nicht da war, dann hat der mit eröffnet dass er auch Psychologe ist und musste mit mir zusammen ein psychologisches Profil erstellen, damit meine Therapie verlängert werden kann. Haben wir gemacht, war unangenehm und ich habe auch nicht von der Sache mit meinem Vater erzählt, aber naja. Der hat mir auch wieder was von Borderline erzählt. Hat mein Frauenarzt gestern auch zum hundertsten Mal. Naja. Dann wollte der mir noch Blut abnehmen. Zu meinem Erschrecken hatte ich kurz bevor die mir die Nadel in den Arm gesteckt hat Angst davor. Hallo? Tut ja nicht wirklich weh, aber ich hatte erstmal Angst davor, mein eigenes Blut wieder zu sehen, da es eine Erinnerung ans Schneiden ist und halt auch vor dem Schmerzgefühl, weil es mich auch daran erinnert. Als die dann die Ampulle mit meinem Blut gefüllt hat, habe ich ganz fasziniert zugeguckt, es ist immer wieder erstaunlich, wie viel da raus kommt! Danach hat mich die Schwester ganz oft gefragt, ob es mir gut geht, anscheinend sah ich ziemlich scheiße aus in dem Moment :D
Dann kam endlich mal die eigentliche Untersuchung! Der hat mein Knie dann erstmal hin und her bewegt um zu gucken wo es weh tut. Dann machte der das so nach außen, dann nach innen und meint "das tut nicht weh" und ich schrei fast auf weil das so weh tat. Pisser! Der hat mir jetzt Iboprofen 600ter verschrieben, 2 Mal täglich ne Tablette (was ich erstmal nicht nehmen werde) und morgen darf ich mir einen Termin fürs MRT geben lassen. Ich bin begeistert. Aber sowas von. Nicht.

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