Samstag, 8. Mai 2021

Tag 8

 "The Power of Music"


Musik ist etwas ganz wunderbares. Es gibt so viele Genres, da ist für jeden etwas dabei. Wenn ich mich für ein Genre entscheiden müsste, würde ich sagen Rock gefällt mir am besten. Aber eigentlich geht es mir bei der Musik die ich höre weniger um das instrumentelle und rhythmische Genre, mir die die Aussage hinter einem Lied wichtig. Musik ist Kunst und jeder Künstler möchte mit seinem Werk eine Message zum Ausdruck bringen. Wenn ein Song als einen ausdrucksstarken Text hat, dann ist mir das Genre eigentlich vollkommen egal. Jedes Lied in meinen Playlists bringt mich dazu etwas zu fühlen, darauf kommt es für mich an. Egal ob Rock, Metal, Pop, Boyband oder Solokünstler, bekannt oder Noname, wenn ich etwas tiefgründiges dahinter sehen kann und die Musik mich etwas empfinden lässt, dann ist sie in meinen Augen gut. Deshalb ist meine Playlist eigentlich ein bunter Mix aus allem. Und das schönste an Musik ist, dass es unglaublich viele Emotionen gibt, die sie wiederspiegeln kann. Es gibt Songs für jede Stimmungslage, welche die ich höre, wenn ich super gute Laune habe und das zum Ausdruck bringen möchte. Oder Lieder die ich höre, wenn es mir nicht so gut geht, ich das aber ändern möchte. Andersherum auch Songs, die meine schlechte Stimmung noch unterstreichen, egal ob traurig, wütend, verletzte, beschämt, manchmal braucht man das einfach, um sich nicht so einsam mit seien Gefühlen zu fühlen. Das magischste ist aber mit Abstand, wenn man von seinen eigenen Gefühlen total verwirrt ist, einem die Worte fehlen, um anderen mitzuteilen wie man sich fühlt. Und dann diesen einen Song hört, der es schafft, das Chaos in deinem Kopf zu ordnen und dir eine Stimme gibt, um zu sagen, was dir fehlt. Und das ist doch wirklich etwas wahnsinnig kraftvolles. Ein anderer Mensch, der mich nicht kennt, schafft es, meine Gefühle in einen Song zu packen und mich damit zu berühren. Eine andere schöne Beobachtung, die ich mit der Musik gemacht habe, ist die Art und Weise, wie sie im Gedächtnis bleibt. Und zwar nicht nur der auswendig gelernte Text. Nein, sie bleibt mit all ihren vermittelten Emotionen gespeichert. Wenn ich heute Lieder höre, die ich vor 10 Jahren oft gehört habe, dann ist da trotzdem sofort das Gefühl in mir, was ich damals hatte. Ich kenne nichts, was mein emotionales Gedächtnis derart berühren kann, wie die Musik. Nichts kann mich schneller daran erinnern, wie ich mich mit Situation XY gefühlt habe, wie dieser eine bestimmte Song, den ich in dieser Zeit immer wieder gehört habe, weil er die Worte fand, um das Chaos in meinem Kopf zu beschreiben. Musik ist also auch ein kleines Stück Unsterblichkeit. Nicht nur für den Künstler, sondern auch für jeden, der sie hört und seine Gefühle in die Musik hineinlegt. 

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